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Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann will die im Januar ermöglichte Kurzarbeit auf 18 Monate ausdehnen. Er wird dem Bundesrat einen entsprechenden Antrag stellen.

"Indem wir die Kurzarbeit auf 18 Monate verlängern, schaffen wir klare Bedingungen und senden ein wichtiges Signal aus: Wir geben den Firmen mehr Zeit, um sich an die neuen Umstände anzupassen, und versuchen damit, die Arbeitsplätze in der Schweiz zu halten", sagte Schneider-Ammann in einem Interview, das "Zentralschweiz und Ostschweiz am Sonntag" veröffentlichten. Ende Januar war die Einführung nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses für zwölf Monate beschlossen worden.

"Kurzarbeit sollte man dann brauchen, wenn man Licht am Ende des Tunnels sieht; um ein zeitlich limitiertes Problem zu überbrücken", sagte der Wirtschaftsminister weiter. Bis Ende Oktober waren demnach rund 5300 Beschäftige in knapp 400 Firmen von Kurzarbeit betroffen. Bereits 2011 hatte der Bundesrat die damals als Folge des starken Frankens ergriffene Massnahme auf 18 Monate verlängert.

Schneider-Ammann kritisierte im Interview zudem die herrschende Unsicherheiten in der Schweiz. Diese seien mit dem ungeklärten bilateralen Verhältnis zur EU und der Wechselkursproblematik derzeit kumuliert. "Das ist nicht gut." Der Wirtschaftsminister bestätigte weiter, dass er im kommenden Jahr einen Besuch im Iran plant.

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SDA-ATS