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Wildheuer arbeiten in spektakulären Landschaften. Der Kanton Uri hat deshalb einen Wettbewerb lanciert, um die schönste Wildheufläche, die "Wildheu-Königin", zu küren.

2008 startete der Kanton Uri ein Wildheuförderungsprogramm, um die einst verbreitete Form der Grasernte vor dem Aussterben zu bewahren. Mit Erfolg, teilte die Justizdirektion am Mittwoch mit. Es werde wieder mehr Wildheu gesammelt.

In Uri gibt es 400 Hektaren Wildheuplanggen, wie die hoch- und abgelegenen, steilen Trockenwiesen genannt werden. 257 Hektaren werden als national bedeutend eingestuft.

Sensemänner mit Nagelschuhen

Die Wildheuer arbeiten mit Sensen und Nagelschuhen. Das Heu wird dann zu hoch emporragenden Tristen aufgeschichtet. Die Wildheuet ist ökologisch wichtig, denn sie fördert das Artenreichtum und beugt Erdrutschen vor. Die schönste Plangge soll deshalb in einem Wettbewerb ermittelt werden, wie die Justizdirektion bekannt gab.

Wer "Wildheu-Königin" wird, bestimmt eine Fachjury. Viele Punkte gibt es für Wiesen, auf denen besonders viele oder besonders viele bedrohte Pflanzenarten wachsen. Eine Rolle spielt auch, wie traditionell die Wildheuer arbeiten. Bewertet werden auch Kulturelemente wie Tristen und Steinwälle sowie die Landschaft.

Die Prämierung der drei schönsten Wildheuflächen findet im Herbst statt.

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SDA-ATS