Ein Angehöriger der US-Marine hat auf dem Militärstützpunkt Pearl Harbor-Hickam auf Hawaii auf Zivilangestellte geschossen und zwei von ihnen getötet. Anschliessend erschoss sich der Matrose, teilte Konteradmiral Robert Chadwick am Mittwoch mit.

Eine weitere Person sei verletzt und in stabilem Zustand, hiess es. Der Zwischenfall ereignete sich in der Nähe eines Trockendocks auf dem weitläufigen Stützpunkt. Über die Hintergründe lagen keine Angaben vor. Der Vorfall werde von der Navy untersucht.

Ein Augenzeuge sagte gemäss lokalen Medien, dass er an seinem Computer gesessen habe, als er Schüsse gehört habe. Er habe drei Opfer am Boden liegen sehen. Der Matrose sei uniformiert gewesen.

Unmittelbar nach den Schüssen wurde die gesamte Anlage hermetisch abgeriegelt. Später sei die Sperre wieder aufgehoben worden, twitterte das Militär.

Das Werftgelände, auf dem sich der Zwischenfall ereignete, liegt in der Nähe der Nationalen Gedenkstätte, auf der an den japanischen Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 erinnert wird. Damals waren bei einem Überraschungsangriff der japanischen Luftwaffe auf die US-Pazifikflotte mehr als 2400 US-Soldaten getötet worden. Daraufhin traten die Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg ein.

An diesem Wochenende sind im Hafen Gedenkfeiern geplant. Pearl Harbor ist einer der grössten Stützpunkte der US Navy im Pazifik. Das dazu gehörige Hickam ist ein Stützpunkt der US Air Force.

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