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Der Schütze, der am Sonntag gegen Mittag vor dem Regierungssitz in Rom zwei Carabinieri und eine Passantin verletzt hat, ist nach Polizeiangaben nicht vorbestraft und hat offenbar allein gehandelt. Der 49-jährige Mann wird nach seiner Festnahme in einem Spital wegen Kopfverletzungen behandelt.

Augenzeugen berichteten, der Schütze habe aus etwa fünf Metern Entfernung auf die Carabinieri geschossen. Die verletzte Frau ist laut Medienberichten schwanger und war mit Mann und Kind unterwegs.

Der römische Bürgermeister Gianni Alemanno machte das angespannte politische Klima in Italien für die Schiesserei vor dem Regierungssitz verantwortlich. "Es handelt sich um die Tat eines geistig Verwirrten, doch man darf sich nicht wundern, wenn man ununterbrochen gegen die Institutionen wettert, als wären sie abzubauen", sagte Alemanno.

Alemanno bestätigte, dass die drei Verletzten nicht in Lebensgefahr schweben. Der neue Innenminister Angelino Alfano besuchte sie im Spital.

Der Regierungssitz Palazzo Chigi liegt in rund einem Kilometer Entfernung vom Präsidentenpalast in Rom nahe der belebten Einkaufs- und Touristenmeile Via del Corso. Auf dem Platz befanden sich zum Zeitpunkt der Schiesserei Hunderte Menschen, die auf die neuen Regierungsmitglieder warteten.

Das neue Kabinett von Enrico Letta wurde am späten Sonntagvormittag im Präsidentenpalast Quirinal vereidigt. Nach der Schiesserei wurden die Sicherheitsvorkehrungen rund um die politischen Institutionen in Rom verstärkt.

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SDA-ATS