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Die Schuldenkrise lässt immer mehr Griechen, Spanier, Portugiesen und Italiener nach einer Arbeit in Deutschland suchen. Die Zahl der Beschäftigten aus den vier Euro-Krisenstaaten legte binnen Jahresfrist um 7,6 Prozent oder 33'000 zu.

Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Die Beschäftigung von Spaniern legte um 15,8 Prozent auf rund 49'400 zu, die Zahl der in Deutschland arbeitstätigen Griechen kletterte um 10,8 Prozent und betrug im Oktober 123'300.

Die Zahlen stiegen damit weitaus rasanter als die Gesamtzahl aller Arbeitnehmer, die um 1,1 Prozent auf rund 34,5 Millionen zulegte.

Die düsteren wirtschaftlichen Aussichten für Griechenland und Spanien lassen vermuten, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Nach einer Prognose der Berater von Ernst & Young wird die ohnehin hohe Arbeitslosenquote in Griechenland in diesem Jahr auf 28 Prozent steigen. Kaum besser sieht es für Spanien aus, für das eine Arbeitslosenquote von 27 Prozent erwartet wird.

Viele Beschäftigte aus neuen EU-Staaten

Noch stärker stieg in Deutschland allerdings die Beschäftigung von Personen aus den acht osteuropäischen EU-Staaten, für die im Mai 2011 die letzten Schranken zum deutschen Arbeitsmarkt gefallen waren.

Dabei handelt es sich um Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland und Litauen. Die Zahl der Beschäftigten aus diesen Ländern stieg laut BA im Jahresvergleich um 88'000 oder 31 Prozent.

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SDA-ATS