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Der Zoo Basel tauscht seine Giraffen aus: Statt der bisherigen Massai-Giraffen will er die weniger verbreiteten Kordofan-Giraffen halten und so zum Schutz der bedrohten Unterart beitragen. Kianga, das erste Weibchen, ist bereits in Basel eingetroffen.

Der Zoo stellte seine neue Giraffendame am Mittwoch vor. Kianga ist zwei Jahre alt, braunrot und kam am 24. März aus Belgien. Ein solcher Transport sei logistisch eine Herausforderung, da die Tiere bis zu sechs Meter hoch sind, teilte der Zolli mit: Vor Brücken etwa müsse am Spezialtransporter jeweils das verstellbare Dach abgesenkt werden.

Bei Kianga sei aber alles ohne Probleme verlaufen, und sie sei in Basel aus dem Transporter spaziert, als wäre nichts gewesen. Von den Giraffen im Zolli sei sie sehr freundlich aufgenommen worden. Die Gemeinschaft ist aber von kurzer Dauer: Die Massai-Giraffen der bisherigen Gruppe - seit 2006 nur noch Weibchen - verlassen den Zoo.

So ist die in Basel geborene, fünfjährige Dawa bereits nach Belgien gereist. Die beiden verbliebenen Massai-Giraffen sollen zudem im Mai in einen andern Zoo übersiedeln. Etwa gleichzeitig dürfte ein Kordofan-Giraffenmännchen aus Südfrankreich in Basel eintreffen. Ein weiteres Weibchen soll später beschafft werden.

Zum Erhalt beitragen

Kordofan-Giraffen leben im Tschad, in Nigeria und Kamerun, sie sind aber nicht so stark verbreitet. In europäischen Zoos gibt es indes ein Zuchtprogramm. Massai-Giraffen dagegen sind in der Natur häufig, werden in den Zoos der European Association of Zoos and Aquarias (EAZA) aber nicht mehr zur Zucht gehalten.

Ein Austausch zur Gesunderhaltung der Massai-Giraffengruppe in Basel wäre so nicht mehr möglich gewesen. Der Zoo gibt sie darum auf. Stattdessen soll Kianga mit dem erwarteten Männchen für Nachwuchs sorgen. Giraffen gabs im Zolli erstmals 1912; von den Massai-Giraffen sind seit 1952 total 40 Junge aufgezogen worden.

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SDA-ATS