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Die schwarz-gelbe Regierung des deutschen Bundeslandes Hessen ist abgewählt. Nach dem am Montag veröffentlichten vorläufigen Endergebnis legte die CDU zwar leicht zu und blieb mit Abstand stärkste Partei. Ihr bisheriger Koalitionspartner FDP stürzte aber ab und schaffte den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde nur denkbar knapp.

Die SPD gewann deutlich hinzu, hätte aber zusammen mit den etwas schwächeren Grünen nicht die Mehrheit der Stimmen im Wiesbadener Parlament. Die Linkspartei schaffte hauchdünn den Verbleib im Landtag, die euro-skeptische Alternative für Deutschland (AfD) schaffte es nicht in das hessische Parlament.

Die CDU von Ministerpräsident Volker Bouffier verbessert sich auf 38,3 Prozent von 37,2 Prozent 2009. Die FDP landet exakt auf 5,0 Prozent nach 16,2 Prozent vor vier Jahren.

Die SPD unter Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel legt deutlich auf 30,7 Prozent zu, nachdem sie vor vier Jahren mit 23,7 Prozent in Hessen das schlechteste Ergebnis der Nachkriegszeit erreicht hatte. Die Grünen geben auf 11,1 (13,7) Prozent ab. Mit 5,2 (5,4) Prozent bleibt die Linke im Parlament.

Im Wiesbadener Landtag verfügt die CDU damit über 47 Sitze, die SPD erhält 37 Mandate. Zusammen mit den 14 Abgeordneten der Grünen hat die SPD aber keine Mehrheit für das angestrebte Bündnis. Die Linkspartei erhält 6 Sitze ebenso wie die FDP.

Damit hätten Schwarz-Rot oder Schwarz-Grün eine Regierungsmehrheit, theoretisch würde auch Rot-Rot-Grün gehen. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,2 Prozent nach 61,0 Prozent vor vier Jahren.

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SDA-ATS