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Wie 2012 heisst der Sieger des Championats von Basel am 8. Longines CSI Rolf-Göran Bengtsson.

Der Schwede führt mit dem 18-jährigen Holsteiner Hengst Casall wohl das älteste Pferd in seinen Zügeln, verweist aber seine Gegner im Stechen mit Geschick auf die Plätze.

Nur drei Hundertstel verlor der in der Barrage ebenfalls fehlerlose italienische Militärreiter Lorenzo de Luca mit Halifax auf den erfahrenen Bengtsson. Der Schwede hat mit dem Zuchthengst Casall schon rund fünf Millionen Franken an Preisgeldern gewonnen. Vorjahressieger Simon Delestre verzeichnete einen Abwurf und verpasste den Gewinn der Goldenen Trommel ebenso wie Niklaus Rutschi. Der Luzerner stiess mit Windsor wie im Vorjahr als einziger Einheimischer in die Entscheidungsrunde vor, musste seine Ambitionen aber nach einem Refus und erheblichem Zeitverlust begraben und mit dem 5. Rang vorliebnehmen.

Verblüfft hat Walter Gabathuler: Der 62-jährige Aargauer klassierte sich bei seinem internationalen Comeback nach 25 Jahren auf dem Schimmel Fine Fleur nach einem kontrollierten, ruhigen Ritt auf Platz acht und war damit zweitbester Schweizer. Der Altmeister beging keinen einzigen Springfehler und wurde nur mit einem Zeitfehler bestraft. Je einen Abwurf verzeichneten Fabio Crotta mit Tess, Martin Fuchs mit Chaplin und Pius Schwizer mit Future, die sich geschlossen auf den Rängen neun bis elf klassierten.

Erfolgreicher Auftakt für die Schweizer Springreiter am zweiten Tag: In der ersten Weltranglisten-Prüfung am Freitag war vor allem Steve Guerdat besonders happy. Der Weltcupsieger gewann mit der Dänen-Stute Albführen's Happiness mit beinahe zwei Sekunden Vorsprung vor seinem Equipenkollegen Pius Schwizer mit Balou Rubin.

Das ausgezeichnete Ergebnis im Springen über 145 cm mit 11 Hindernissen und 13 Sprüngen werteten Werner Muff mit Daimler als Vierter und Bryan Balsiger mit Cupido als Fünfter auf. Ins Geld der 14 Klassierten ritten nicht weniger als acht Einheimische.

Der Erfolg von Guerdat auf Happiness überrascht nicht. Die elfjährige Stute ist über Hindernishöhen bis 150 cm Weltklasse. Das belegen Erfolge an Fünfsterne-Turnieren in Parus, Verona und Calgary und ein im Vorjahr gewonnenes Total-Preisgeld von über 150'000 Franken. Der Olympiavierte führt den Fuchs seit Sommer 2014 in seinen Zügeln. Zuvor wurde die schnelle Stute von Alexandra Fricker geritten.

Pius Schwizer hat in seinem reichen Leben als Springreiter schon manchmal den Joker gezogen. Kein Wunder, dass er auch Jokerspringen liebt. So verwundert es nicht, dass der 54-jährige Oensinger, der im November zum dritten Mal geheiratet hat, die Joker-Prüfung gewann. Im Sattel des Inländers Leonard de la Ferme, der dem Zürcher Marcel Merkli gehört, totalierte er 70 Punkte in Bestzeit. Damit verwies er den Franzosen Philippe Rozier mit Reveur und den Italiener Luca Maria Moneta mit Neptune Brecourt sowie Steve Guerdat mit der federleicht springenden Stute Dioleen auf die weiteren Spitzenränge. Auch Walter Gabathuler erreichte auf Quidam das Punktemaximum und wurde beachtlicher Neunter.

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SDA-ATS