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Schwedischer König bricht sein Schweigen

Der schwedische König Carl XVI. Gustaf hat Informationen der schwedischen Medien über Besuche in Striptease-Lokalen sowie über angebliche Kontakte zum Rotlicht-Milieu zurückgewiesen. Er sei weder in Stripbars gewesen, noch gebe es verfängliche Fotos von ihm.

Das sagte der 65-jährige Monarch in einem ungewöhnlichen Interview mit der schwedischen Nachrichtenagentur TT. "Es kann sie unmöglich geben", sagte er zu der Existenz derartiger Fotos weiter und fügte hinzu: "Abgesehen davon ist es schwer, sich zu etwas zu äussern, das man nicht gesehen hat und das auch sonst niemand gesehen hat."

Seit der Veröffentlichung der umstrittenen Biografie "Der widerwillige Monarch" im vergangenen Herbst reissen die Enthüllungen über den ehemaligen "Partyprinzen" nicht ab. Das Buch schildert wilde Partys und Affären des Königs mit jungen Frauen.

Vor kurzem dann berichtete der schwedische Fernsehsender TV4 von Bildern, die den König in einem Strip-Club zeigen. Die Fotos will der ehemalige Nachtclubbesitzer Mille Markovic in seinem Besitz haben, der gleichzeitig enthüllte, dass ein enger Freund des Monarchen grosse Geldsummen geboten habe, um die Veröffentlichung von kompromittierenden Fotos zu verhindern.

Bislang weigerte sich Carl XVI. Gustaf, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Doch angesichts alarmierender Umfragewerte stimmte er nun einem langen Interview zu. Dem in jüngsten Umfragen deutlich gewordenen Wunsch von einer Mehrheit der Schweden, der seit 37 Jahren amtierende Monarch möge seiner Tochter Victoria den Thron überlassen, erteilte er eine Absage.

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