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Teuer und dennoch nachgefragt: Schweizer Sortenkäse wie etwa Gruyère. (Archivbild)

Keystone/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Die Schweizer Käsebranche hat in den ersten sechs Monaten des Jahres mehr exportiert als im Vorjahr. Der weltweite Verkauf von Käse stieg um 6,4 Prozent auf 33'933 Tonnen. Damit könnte nach Ansicht der Branche die Frankenkrise überwunden sein.

Der wichtigste Handelspartner für die hiesigen Käseproduzenten bleibt die EU mit rund 80 Prozent der exportierten Menge. Der Appetit in Europas auf Schweizer Käse ist im ersten Halbjahr 2018 nochmals gestiegen, und zwar um 4,7 Prozent.

Noch stärker war das prozentuale Wachstum aber ausserhalb Europas mit 14,2 Prozent, wie die Switzerland Cheese Marketing AG und TSM Treuhand GmbH Bern am Dienstag mitteilten.

Die Branche verzeichnete in allen Produktekategorien von Frischkäse, Weichkäse über Halbhartkäse bis zum Hartkäse mehr Exporte. Mit den Verkäufen erzielte sie insgesamt einen Erlös von 293 Millionen Franken.

Die Verbände erachten das positive Ergebnis als sehr wichtig für die Schweizer Milchbranche. Denn rund 40 Prozent der hier produzierten Milch werde zu 650 verschiedenen Käsespezialitäten verarbeitet. Davon werden rund 40 Prozent exportiert.

Zunahme auch bei Käseimport

Dass die Frankenkrise langsam überwunden ist, zeigt sich laut der Branche auch an den Importzahlen. Im ersten Halbjahr stieg der Kauf von ausländischem Käse um 3,2 Prozent auf 31'473 Tonnen. Wegen der steigenden Importpreise schwäche sich der Importdruck ab, heisst es weiter.

Belief sich der durchschnittliche Preis im ersten Semester 2017 noch auf 6,22 Franken pro Kilogramm, stieg dieser 2018 auf 6,88 Franken. Damit ist der ausländische Käse aber weiterhin deutlich günstiger als der Exportpreis von Schweizer Käse, der mit 8,62 Franken pro Kilogramm zu Buche schlägt.

Die Branche hofft, dass die Importpreise weiter steigen. Denn mit den günstig produzierten Produkten aus dem Ausland könne die hiesige Käseproduktion nicht mithalten, betonen die Organisationen. Gerade in der Gastronomie und der Lebensmittelindustrie ist der Preis das Hauptargument für den Käseimport.

Am meisten kauften Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten immer noch Käse aus Italien (10'641 Tonnen, +3,1 Prozent), gefolgt von deutschen Sorten (8461 Tonnen, +2,0 Prozent) und französischen Produkten (6422 Tonnen, -1,0 Prozent).

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