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Rom - Die italienische Polizei hat im Kolosseum in Rom 337 gestohlenen Archäologie-Funde aus der etruskischen Zeit und aus der römischen Antike präsentiert. Sie waren im Auftrag der italienischen Polizei von Schweizer Behörden in Genf beschlagnahmt worden.
Die Artefakte, darunter grosse Vasen, Marmorstatuen, Bronzegegenstände und Fragmente von Fresken aus Pompeji haben einen Gesamtwert von 15 Millionen Euro.
Die Operation "Andromeda", die zur Beschlagnahmung geführt hatte, kreiste um den Briten Robin Symes. Nachdem der einst erfolgreiche Händler archäologischer Funde in England mit der Justiz in Konflikt geraten war, hatte er seine Gesellschaften in die Schweiz verlegt, berichtete die Polizei
Dank der Zusammenarbeit mit den italienischen Behörden konnte ein in Basel lebender Zwischenhändler identifiziert werden, der im Auftrag Symes' und anderer reicher Kunden einen ausgedehnten Handel mit gestohlenen Funden trieb. Als Basis für den Handel diente der Freihafen Genf.
Im Dezember 2009 wurden dort in Lagern eines wichtigen japanischen Kunsthändlers 20'000 archäologische Funde aus der ganzen Welt beschlagnahmt, viele davon aus Italien. Dank der Zusammenarbeit mit der italienischen Polizei konnte in der Schweiz zweifelsfrei festgestellt werden, dass mehrere Funde aus illegalen Ausgrabungen in Italien stammten.
Der japanische Kunsthändler, der die Artefakte legal auf dem freien Markt erworben hatte, stellte keine Besitzansprüche und die entwendeten Gegenstände sind jetzt nach Italien zurückgebracht worden. Vor den Augen überraschter Touristen wurden sie am Freitag im Kolosseum gezeigt.
Vorbildliche Schweiz"Wir wollen, dass diese Meisterwerke den Regionen zurückgegeben werden, aus denen sie stammen", sagte der Carabinieri-General Giovanni Nistri, der für den Schutz der italienischen Kunstschätze zuständig ist. Er lobte die Schweizer Behörden für die konstruktive Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des illegalen Handels mit gestohlenen Kunstschätzen.

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SDA-ATS