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Im Aufschwung: Ivo Kummer, der Direktor der Solothurner Filmtage, hat sich bei der Eröffnung des Festivals am Donnerstagabend deutlich optimistischer als in den vergangenen Jahren über die Lage des Schweizer Films geäussert.

Sowohl bei den Marktanteilen im Inland wie bei den Einladungen an Festivals im Ausland konnte das Schweizer Filmschaffen 2010 zulegen. Die Grundlage des Erfolges sei "eine klare Linie mit hinreichend vielen Abzweigungen", erklärte Kummer: "Anders gesagt: Erfolg kommt von etwas Sein, etwas Schein und etwas Schwein."

Auch in der während Jahren heftig umstrittenen Filmpolitik sieht er positive Signale: Die Gespräche der Bundesverwaltung mit dem produzierenden Teil der Filmbranche seien intensiver geworden. Wichtige Entscheide, etwa die Wahl des neuen Filmchefs oder der Filmchefin des Bundes, stehen in naher Zukunft an.

Für Euphorie ist da noch kein Platz. Wahre Optimisten seien ja nicht überzeugt, dass alles gut gehen wird, sagte Kummer: "Sie sind aber überzeugt, dass nicht alles schiefgehen kann."

Präsenz im "globalen Dorf"

Traditionsgemäss eröffnete die Bundespräsidentin - dieses Jahr also Micheline Calmy-Rey - die Filmtage. Als Aussenministerin wisse sie: "Je kleiner das Land, desto grösser das Ausland", sagte Kummer. Calmy-Rey betonte in ihrer Rede die Bedeutung der Kultur und insbesondere des Films im "globalen Dorf".

Sie wünsche sich, dass der Film der Schweiz zu Präsenz auf den Bildschirmen der Welt zu verhelfen möge, sagte sie. Die Bundespräsidentin gedachte zudem der verstorbenen Schauspielerin Stephanie Glaser, der auch die Filmtage eine Hommage bringen.

Am Mittwoch, 26. Januar, findet in Anwesenheit von Bundesrat Didier Burkhalter die Nacht der Nominationen statt, in der verkündet wird, wer sich Hoffnungen auf den Schweizer Filmpreis Quartz machen darf. Der Preis wird Mitte März in Luzern verliehen.

Sonderstellung der Filmtage

Filmpolitisch brisante Entscheide sind bereits am Freitag zu erwarten. Dann gibt das Bundesamt für Kultur in Solothurn bekannt, mit welcher Unterstützung des Bundes die grossen Filmfestivals künftig rechnen können.

Die Filmtage selber sind von den Entscheiden nicht betroffen. Als "Werkschau des Schweizer Films" nehmen sie eine Sonderstellung ein.

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SDA-ATS