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Die Schweiz liegt bei der erneuerbaren Energieproduktion im europäischen Mittelfeld - auch beim Bau von Windkraftwerken. (Archivbild)

KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD

(sda-ats)

Zu den Zielen der Energiestrategie gehört der Ausbau der erneuerbaren Energien. Heute liegt die Schweiz im Vergleich mit EU-Ländern dank der Wasserkraft im Mittelfeld. Im Jahr 2015 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoenergieverbrauch 23 Prozent.

In der EU hat der Anteil in den letzten Jahren stark zugenommen. 2015 erreichte er nach Angaben des Statistischen Amts der EU 16,7 Prozent und lag damit fast doppelt so hoch wie im Jahr 2004.

Am höchsten ist der Anteil mit über 50 Prozent in Schweden, gefolgt von Finnland, Lettland und Österreich. Den geringsten Anteil verzeichnen Luxemburg, Malta und die Niederlande. In Deutschland und Frankreich lag der Anteil 2015 bei rund 15 Prozent, in Italien bei 17,5 Prozent.

Die EU-Mitgliedstaaten wollen den Anteil erneuerbarer Energien in den kommenden Jahren weiter erhöhen. Sie haben sich auf ein Ziel von mindestens 27 Prozent bis 2030 geeinigt.

Die Schweiz hat sich zum Anteil erneuerbarer Energie am Gesamtenergieverbrauch kein Ziel gesetzt. Das Energiegesetz enthält nur Richtwerte für den Energie- und Stromverbrauch pro Kopf sowie für den Ausbau der Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien.

Betrachtet man nur den Strom, werden die Richtwerte eingehalten. Und entwickelt sich die Bevölkerung gemäss den Annahmen des Bundes, würden die Wasserkraft und die anderen erneuerbaren Energien im Jahr 2035 rund 80 Prozent des Strombedarfs in der Schweiz decken.

SDA-ATS

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