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Bern - Die Schweiz gehört bei der Verfolgung von Bestechung ausländischer Funktionäre durch Schweizer Firmen oder Privatpersonen zu einer Spitzengruppe von sieben Ländern. Dies zeigt ein am Mittwoch veröffentlichter Vergleich der Organisation Transparency International.
Obwohl die Schweiz ein gutes Ergebnis aufweise, böten verschiedene Bereiche wie etwa das Whistleblowing unzureichenden Schutz für die Betroffenen, heisst es im Bericht. Es gelte diese Gesetzeslücken zu schliessen. Der Zugang zu Informationen über Korruptionsfälle sei zudem sehr eingeschränkt und nur für Fälle auf Bundesebene möglich.
Neben der Schweiz wird gemäss dem Bericht nur in sechs weiteren von 36 untersuchten OECD-Ländern Korruption im Ausland aktiv verfolgt. Es handelt sich dabei um Deutschland, Norwegen, die USA, Dänemark, Grossbritannien und Italien.
Die sieben Länder setzten die OECD-Konvention gegen die Bestechung ausländischer Amtsträger aktiv um. Dies sei eine erfreuliche Entwicklung, schreibt Transparency International. Im letztjährigen Bericht waren lediglich vier Staaten positiv bewertet worden. Neu hinzu kamen jetzt Dänemark, Italien und Grossbritannien.
In 20 der 36 untersuchten OECD-Länder - darunter Griechenland, Irland, Österreich und Portugal - geschehe dies gar nicht oder kaum.

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SDA-ATS