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Erstmals seit zehn Monaten hat die Schweiz wieder Nigerianer in deren Heimat ausgeschafft. In der Nacht auf Donnerstag wurden drei Männer via Wien nach Lagos transportiert.

"Wir haben gestern Abend drei nigerianische Staatsangehörige zwangsweise mit einem Sonderflug nach Nigeria zurückgeflogen", sagte Eveline Gugger Bruckdorfer, Vizedirektorin des Bundesamts für Migration (BFM), in einem Beitrag der Sendung "10 vor 10" des Schweizer Fernsehens vom Donnerstagabend.

In Wien mussten die drei Männer auf einen sogenannten Frontex-Flug der EU umsteigen. Die Frontex, die europäische Agentur zur Sicherung der Aussengrenzen der EU, führt regelmässig Ausschaffungsflüge durch.

Herzkrankheit als Todesursache

Die Schweiz führt nach Angaben des BFM jährlich rund 50 Ausschaffungsflüge durch. Im März 2010 war ein Nigerianer bei den Vorbereitungen zu einem Ausschaffungsflug auf dem Flughafen Zürich-Kloten gestorben. Daraufhin hatte das BFM einen vorläufigen Stopp der Sonderflüge angeordnet.

Nachdem ein rechtsmedizinisches Gutachten darlegte, dass der 29-jährige Mann an einer schweren und praktisch nicht diagnostizierbaren Herzkrankheit gelitten hatte, wurden die Flüge im Juni 2010 wieder aufgenommen - mit Ausnahme jener nach Nigeria.

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SDA-ATS