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Die Schweiz hat am Mittwoch die Präsidentschaft der Alpenkonvention übernommen - obwohl sie kein einziges Zusatzprotokoll der Konvention ratifiziert hat. Bundesrätin Doris Leuthard, die das Amt wahrnimmt, reiste nicht zum Antritt an die Alpenkonferenz in Brdo.

Umweltministerin Leuthard gab bekannt, der volle Terminkalender lasse eine Reise in den Vorort der slowenischen Hauptstadt Ljubljana nicht zu. Vertreten lässt sich Leuthard vom Schweizer Botschafter in Slowenien und verschiedenen Umweltexperten, unter ihnen die Direktorin des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE), Maria Lezzi.

Die Schweiz übernimmt die zweijährige Präsidentschaft von Slowenien. Sie will verschiedenen Akteure zur Zusammenarbeit ermuntern. Zudem sollen die Alpenstaaten bei der EU auf mehr Verständnis pochen.

Agenda zusammengestellt

Die Alpen erfüllen wichtige Funktionen, wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am Mittwoch schreibt. So sind sie ein Wasserreservoir und Produktionsgebiet für Strom aus diesem Wasser, eine Nord-Süd-Transitachse und eine Tourismusregion.

Für ihre Amtszeit hat die Schweiz eine Agenda zusammengestellt. Dazu gehört im Oktober eine Konferenz über nachhaltige Entwicklung der Berggebiete in Luzern. Anfangs September ist eine Alpenwoche mit Poschiavo als Tagungsort vorgesehen.

Die elfte Alpenkonferenz hat am Dienstag in Brdo begonnen und endet am Mittwoch. Auf dem Programm stehen neben einer Bilanz der vergangenen zwanzig Jahre die Umsetzung des Aktionsplans zum Klimaschutz in den Alpen, die Verabschiedung von gemeinsamen Leitlinien für kleine Wasserkraftwerke und eine Grossraubtier-Strategie.

Zusatzprotokolle vom Tisch

Die Alpenkonvention wurde im November 1991 unterzeichnet. Die Schweiz ratifizierte sie 1999. Angeschlossen sind die EU als einzelne Institution sowie die Staaten Schweiz, Liechtenstein, Monaco, Deutschland, Italien, Österreich, Frankreich und Slowenien. Die Konvention deckt 43 Regionen mit über 13 Millionen Einwohnern ab.

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SDA-ATS