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Bern - Die Schweiz begrüsst die Bemühungen Mazedoniens, sich fit zu machen für internationale Gemeinschaften. "Wir haben ein grosses Interesse an einem stabilen und friedlichen Balkan", sagte Bundespräsidentin Doris Leuthard beim Besuch des mazedonischen Präsidenten in Bern.
"Wir begrüssen es, wenn Staaten den Annäherungsprozess an europäische Standards führen", sagte Leuthard am Montag vor den Medien im bernischen Landgut Lohn. Dort empfing sie zusammen mit Aussenministerin Micheline Calmy-Rey Präsident Djordje Ivanov und seine Delegation zu einem offiziellen Besuch.
"Wir erfüllen alle Bedingungen für einen Beitritt in die EU und in die NATO", betonte Ivanov. Griechenland habe aber ein Problem mit dem Namen seines Landes und blockiere den Prozess.
Die beiden Länder liegen seit 1991 darüber im Streit, ob sich die frühere jugoslawische Teilrepublik Mazedonien nennen darf. Athen lehnt den Namen mit Verweis auf eine gleichnamige Region im Norden von Griechenland ab.
Leuthard ermuntert IvanovLeuthard tröstete Ivanov schmunzelnd, dass auch die Schweiz nicht Mitglied der beiden Organisationen sei. "Und wir leben recht gut damit." Sie begrüsse es, dass Mazedonien und Griechenland die Gespräche über den Konflikt intensiviert hätten.
Die Blockade Griechenlands habe negative Einflüsse auf Mazedonien, sagte Ivanov. Der Beitritt Albaniens 2009 in die NATO habe ausländische Investitionen in Milliardenhöhe angezogen. In Mazedonien hätten sich wegen des blockierten Beitritts viele Investoren zurückgezogen.
Leuthard und Ivanov betonten beide die "seit Jahren freundschaftlichen und guten Beziehungen" der Länder. Sie hätten beschlossen, die bisherige Zusammenarbeit weiterzuführen. Ivanov dankte der Schweiz für ihre finanzielle und technische Hilfe.

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SDA-ATS