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Der Schweizer Aktienmarkt hat die erste Sitzung im neuen Jahr mit markant festeren Notierungen geschlossen. Der Leitindex SMI schloss 2,90 Prozent höher auf 7020,46 Punkten bzw. auf dem höchsten Stand 2012/2013. Der SPI legte um 2,86 Prozent auf 6470,37 Zähler zu.

Nachdem bereits am Mittwoch einzelne europäische und die US-amerikanischen Börsen nach der Last Minute-Lösung im US-Budgetstreit ein Kursfeuerwerk gezündet hatten, bestand am Schweizer Aktienmarkt diesbezüglich Nachholbedarf, wie ein Händler erklärte.

So startete der Swiss Market Index (SMI) die Sitzung deutlich fester und weitete die Gewinne bis zur Mittagszeit aus. Am Nachmittag standen positive Daten der privaten Arbeitsvermittlung ADP zum privaten US-Arbeitsmarkt eher schwachen Daten des US-Arbeitsministeriums zu den Erstanträgen der Arbeitslosenhilfe gegenüber.

Die grössten Aufschläge verbuchten die oft volatilen Transocean-Aktien (+10,6 Prozent), die in den letzten Handelsminuten noch zu einem Kurssprung angesetzt hatten. Einem Medienbericht zufolge hat sich das Unternehmen mit dem US-Justizdepartement im Deepwater-Horizon-Fall geeinigt und dürfte Bussen in Höhe von 1,4 Mrd. Dollar bezahlen müssen.

Die Aufschläge der zyklischen Papiere der beiden Luxusgüterhersteller Swatch (+6,4 Prozent) und Richemont (+5,7 Prozent) wurden im Handel teilweise mit den zuletzt erfreulichen Daten zum chinesischen Einkaufsmanagerindex erklärt. Mit SGS (+3,6 Prozent), Geberit (+3,6 Prozent), Adecco (+3,4 Prozent) und ABB (+3,3 Prozent) gehörten weitere konjunktursensitive Titel zu den grossen Gewinnern.

Bei den Finanztiteln profitierten die Aktien von Credit Suisse (+5,4 Prozent) und UBS (+4,1 Prozent) am meisten von der risikofreundlichen Stimmung. Bei den Versicherern zeigten die Papiere von Bâloise (+2,9 Prozent) das grösste Plus.

Die Aktien der Pharmakonzerne Roche und Novartis avancierten um 3,0 Prozent beziehungsweise 2,2 Prozent. Novartis-Chef Joe Jimenez hatte in einem Interview mit dem "Wall Street Journal Europe" auf den intensiven Preisdruck in Europa hingewiesen. Er geht davon aus, dass künftig die Pharmaunternehmen für das Behandlungsergebnis bezahlt würden und nicht mehr für die Medikamente selber. Novartis habe mit dem Wechsel von einem Transaktionsmodell zu einem ergebnisorientierten Ansatz bereits begonnen.

Die Nestlé-Titel (+1,8 Prozent) standen ebenfalls auf den Einkaufszetteln.

Spekulationen um Schmolz+Bickenbach

Im Mittelfeld schlossen die Aktien von Sulzer 3,1 Prozent fester: Der Industriekonzern hatte am Morgen die Übernahme des Geschäftsbereichs Karbonfaser-Reibbeläge für Nutzfahrzeuge und PKWs der amerikanischen Thermoset mit einem Umsatz von rund 18 Mio. Dollar angekündigt. Einem möglichen Zusammengehen mit OC Oerlikon gab Sulzer-Chef Stahlmann in einem Interview mit der Lokalpresse dagegen einmal mehr eine Absage.

Die geringsten Aufschläge verbuchen bei den Blue Chips die defensiven Givaudan (+0,9 Prozent) und SPS (+0,8 Prozent).

Im breiten Markt lag der verschuldete Schmolz+Bickenbach nach Medienspekulationen über eine mögliche Übernahme durch Finanzinvestoren im Fokus. Die Aktien des Spezialstahlkonzern schlossen 8,4 Prozent im Plus bei 3,10 Franken.

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SDA-ATS