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Schweizer Börse hat schwach geschlossen

Dieser Inhalt wurde am 08. Dezember 2009 - 19:06 publiziert
(Keystone-SDA)

Zürich - Die Schweizer Börse hat zum zweiten Mal in Folge schwächer geschlossen. Nach einem noch knapp freundlichen Beginn setzte ab Mittag eine Abwärtsbewegung ein, die sich erst gegen Handelsende stabilisierte.
Der SMI gab schliesslich 1,10% nach auf 6399,74 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verlor 1,04% auf 980,25 Punkte und der breite SPI 1,06% auf 5504,53 Punkte.
Für Aufregung sorgten am Nachmittag OC Oerlikon, die in der Folge beinahe ungebremst um 27,1% auf 41,56 Fr. abstürzten. Positiv bewertet wurde in Marktkreisen einzig, dass die Grossaktionärin Renova dabei als "Underwriter" für die neu auszugebenden Aktien auftritt. Ansonsten wurde einmal mehr die fehlende Transparenz des Unternehmens kritisiert.
Grösster Verlierer unter den Bluchips waren Lonza (-2,4%), ohne dass es dazu spezifische Nachrichten gegeben hätte. Nur unwesentlich besser schnitten Nestlé und CS ab (je -2,1%). Von den weiteren Finanzwerten gaben Swiss Re und Bâloise (je -1,4%) klar nach, während sich UBS (-1,0%), Julius Bär (-0,7%) und ZFS (-0,5%) etwas besser hielten.
Klar im Plus schlossen dagegen Adecco (+1,3%). Auf dem Arbeitsmarkt scheint sich eine Erholung abzuzeichnen. Nach den US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag zeigte nun auch das Manpower-Arbeitsmarktbarometer für das erste Quartal 2010 eine leichte Zunahme der Personalbestände an, was den Aktien von Adecco Auftrieb verleiht.

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