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Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Freitag mit klar tieferen Kursen beendet. Nach dem starken Verlauf der bisherigen Woche kam es damit vor dem Wochenende auf breiter Front zu Gewinnmitnahmen.

Am Vortag hatte der Swiss Market Index (SMI) erstmals in diesem Jahr über 7'900 Punkten geschlossen, aber bereits im frühen Geschäft ging es um über 50 Punkte nach unten. Die Stimmung unter den Investoren sei aber nach wie vor grundsätzlich freundlich, dies trotz zuletzt eher enttäuschender Konjunkturzahlen, hiess es im Handel.

Genährt wird der Glaube der Anleger auf weiter steigende Kurse von den Hoffnungen auf eine mögliche weitere Lockerung der geldpolitischen Zügel der EZB in der kommenden Woche.

Der SMI schloss 0,57 Prozent tiefer bei 7'856,32 Punkten. Im Wochenvergleich ergab sich dennoch ein deutliches Plus von 3,1 Prozent. Der breite Swiss Performance Index (SPI) fiel um 0,51 Prozent auf 7'367,47 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln schlossen 20 im Minus, 9 im Plus und einer unverändert.

Die deutlichsten Verluste verzeichneten zum Schluss die Titel des Personalvermittlers Adecco (-1,65 Franken, -3,2 Prozent). Diese wurden allerdings Ex-Dividende von 1,80 Franken je Titel gehandelt, womit sich der Verlust mehr als relativiert. Klar tiefer schlossen von den Banken auch Julius Bär (-2,8 Prozent) und UBS (-1,0 Prozent), letztere im Vorfeld des Quartalsergebnisses vom kommenden Dienstag.

Die Aktien der Grossbank Credit Suisse (-0,2 Prozent) hielten sich am Tag der Generalversammlung etwas besser. Im Vorfeld der GV hatte die Bank noch die definitiven Bedingungen der für das Geschäftsjahr 2012 beantragten Aktiendividende bekanntgegeben. An der GV selber wurde sowohl der Vergütungsbericht als auch die umstrittene Kapitalerhöhung für die Ausgabe von Mitarbeiteraktien durchgewinkt.

Klar nach unten ging es für die Titel des Uhrenherstellers Swatch (-1,9 Prozent), wogegen jene des Luxusgüterherstellers Richemont (-0,5 Prozent) die Abgaben gegen Handelsende klar eindämmen konnte. Insbesondere die Richemont-Aktien haben nach der positiven Gewinnindikation am Dienstag über die Woche gesehen einen kräftigen Anstieg verzeichnet.

Mehr als 1 Prozent büssten nur noch die Aktien des Zementherstellers Holcim (-1,2 Prozent) ein. Dagegen zogen die Papiere des Riechstoffherstellers Givaudan um 2,2 Prozent an und beendeten die Woche als Tagessieger. Mit einer bisherigen Jahresperformance von über +20 Prozent gehört der Titel auch in dieser Wertung zur Spitzengruppe.

Auch Sonova-Werte (+1,1% auf 101,80 Franken) landeten weit oben. Die US-Tochter Advanced Bionics (AB) des Schweizer Hörgeräte-Herstellers hatte angekündigt, gegen die von einem US-Gericht gesprochene hohe Schadenersatzzahlung im Zusammenhang mit fehlerhaften Ohrimplantaten Rekurs einzulegen.

Gleichzeitig wurden die Rückstellungen für die noch offenen Fälle erhöht, allerdings weniger stark als von Analysten befürchtet. Vom Jahreshöchststand von 117 Franken von Ende März befindet sich der Titel aber noch immer weit entfernt.

Fester schlossen auch die Valoren des Sanitärtechnikkonzerns Geberit (+0,4 Prozent), das Unternehmen wird wie die UBS am kommenden Dienstag die Quartalszahlen vorlegen.

Im breiten Markt fielen die Titel des Solarunternehmens Meyer Burger am Tag nach der Genehmigung der Kapitalerhöhung durch die GV mit einem Minus von 6,1 Prozent auf. Logitech-Aktien setzten die Talfahrt nach den Quartalszahlen vom Vortag fort und büssten weitere 5,6 Prozent ein. Am Vortag ging es bereits um über 7 Prozent in den Keller.

Die Aktien des Mischunternehmens Bucher Industries (+1,7 Prozent) erhielten dagegen von einem starken Auftragseingang im ersten Quartal Auftrieb.

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SDA-ATS