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Die Bemühungen zur Wiederansiedlung der Przewalskipferde (Takhi) in der Mongolei gehen weiter. Zwischen der mongolischen Regierung und der International Takhi Group (ITG) ist ein neuer Zusammenarbeitsvertrag unterzeichnet worden.

Hauptbestandteil des Vertrages sei die gemeinsame Vision, dass sich das Takhi, eine national und global wichtige Tierart, als selbsterhaltende, freilebende Population in der Dschungarischen Wüste in der Mongolei halten könne. Dies teilte der Wildnispark Zürich am Dienstag mit.

Der Wildnispark Zürich (ehemals Wildpark Langenberg) in Langnau am Albis ZH hält seit 1987 eine Zuchtgruppe von Przewalskipferden. Das letzte Przewalskipferd in freier Natur war 1965 geschossen worden, dank Beständen in Zoos und Wildpärken überlebte die Art aber.

Seit den 1990er-Jahren beteiligt sich der Wildnispark an einem Auswilderungsprojekt in den Nationalpark Gobi B, einem besonders geschützten Teil der Dschungarischen Wüste. Partner ist die ITG. Sie wird vom Aargauer Ständerat Thomas Pfisterer präsidiert.

Der Wildnispark funktioniert seit 2000 zudem als logistisches Zentrum. Zwischen 1992 und 2004 wurden insgesamt 89 Takhis in die Mongolei geflogen, die meisten vom Langenberg aus. In dieser Phase ging es laut Mitteilung vor allem darum, die Tiere im geeignetsten Lebensraum in der Mongolei wieder anzusiedeln.

Dies scheine längerfristig möglich zu sein, obwohl der trockene Sommer und der lange harte Winter 2009/10 die Population dezimiert hat. So besorgniserregend diese Tatsache sei, könne man doch davon ausgehen, dass die rund 50 überlebenden Takhis besonders gut an die harten Lebensbedingungen in dem Gebiet angepasst sind, heisst es weiter.

Positive Einstellung der Bevölkerung wichtig

Die Gobi B sei ein Beispiel dafür, wie traditionelle menschliche Nutzung und das Leben von Wildtieren gut zusammen funktionierten. Die knappen Futter- und Wasserressourcen bedingten aber ein sorgfältiges Regime.

Wichtig sei deshalb die positive Einstellung der Bevölkerung gegenüber den Takhis. Diese werde durch ein Projekt unterstützt, das auf den drei Bereichen Viehwirtschaft, Filzproduktion und Holzschnitzerei aufbaut und den einheimischen Nomaden alternative Einkommen erschliesse.

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SDA-ATS