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Eishockey - Die Schweizer Eishockeyanerinnen starten gegen Kanada ins olympische Turnier. Gegen die Olympiasiegerinnen von 2010 ist das Team des abtretenden René Kammerer krasser Aussenseiter.
In der Schweiz fristet Frauen-Eishockey ein Schattendasein. Trotz der bescheidenen Mittel und dank dem Gewinn der Bronzemedaille vor zwei Jahren stiessen die Schweizerinnen in der Weltrangliste unter die besten 4 vor. Dies hat zur Folge, dass die Schweizerinnen in Sotschi in der stärkeren Gruppe mit Kanada, den USA und Finnland spielen. Es drohen lauter Niederlagen. Insbesondere gegen die beiden überlegenen nordamerikanischen Teams ist die Schweiz in der Regel chancenlos. Den Einzug in die Viertelfinals haben die Schweizerinnen aber dennoch bereits auf sicher.
"Der Modus ist kein Nachteil für uns", so Kammerer einen Tag vor dem Startspiel heute Nachmittag gegen Kanada, den Olympiasieger von 2010. "Wir werden vor dem Viertelfinal drei Spiele auf sehr hohem Niveau gehabt haben." Entscheidend sei, dass die Equipe dann für den Viertelfinal mental bereit sei. Gewiss wird Erfolgstrainer Kammerer auch bei seinem letzten grossen Auftritt nach zehnjähriger Tätigkeit die richtigen Worte finden. Unter dem Ostschweizer stiess das Eishockey-Nationalteam der Frauen in den letzten zehn Jahren quasi aus dem Nichts in die erweiterte Weltspitze vor. Grösster Erfolg war WM-Bronze vor zwei Jahren in Burlington (USA). Dazu schafften es die Schweizerinnen dreimal in Folge an die Olympischen Spiele.
Der Einzug in die Top 4 in Sotschi wird keine leichte Aufgabe. Hinter den praktisch für Gold und Silber gesetzten Kanadierinnen und Amerikanerinnen liegen die Teams nahe beisammen. Von Bronze bis zum 8. und letzten Rang ist praktisch alles möglich. Die Ausgangslage ist heikel. Denn der Letztklassierte des Olympia-Turniers muss im kommenden Herbst gegen das beste Team der B-WM um die Zugehörigkeit in der A-Gruppe spielen, weil 2014 keine A-WM stattfindet.

SDA-ATS