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Zürich - Jeder Schweizer Fussballklub, der in der Axpo Super League spielt, muss bis Ende 2012 die Fanarbeit regeln. Der achte Runde Tisch gegen Gewalt im Umfeld von Sportveranstaltungen verabschiedete am Donnerstag ein entsprechendes Rahmenkonzept.
Das "Rahmenkonzept zur Fanarbeit in der Schweiz" regelt die Rolle und Aufgabe der Fanarbeit, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Donnerstag mitteilte. Das Konzept schafft ebenfalls die Basis für die mögliche Schaffung eines nationalen Kompetenzzentrums Fanarbeit.
Nach den Fussballklubs der Axpo Super League sollen in einem zweiten Schritt die Klubs der Challenge League auf der Grundlage des Konzepts ein Modell für die Fanarbeit entwickeln. Die NL GmbH beabsichtigt ihrerseits, per Herbst 2010 ein Mandat für Fanarbeit zu vergeben und damit die Eishockeyklubs der National League A und B beim Aufbau der Fanarbeit zu unterstützen.
Das Rahmenkonzept wurde unter der Leitung von Fanarbeit Schweiz in Zusammenarbeit mit Akteuren aus dem Bereich der Fanarbeit und Verantwortlichen des Bundes und der Sportverbände Fussball und Eishockey entwickelt.
Lokale VereinbarungenAm Runden Tisch wurde zudem der Umsetzungsstand der weiteren Massnahmen vorgestellt. So sind an fast allen Standorten der Klubs der Axpo Super League Gespräche über den Abschluss lokaler Vereinbarungen zwischen den Sicherheitsbehörden und den Klubs im Gang.
In Basel, St.Gallen, Luzern und Bern liegen bereits Vereinbarungen und Reglemente oder ausformulierte Entwürfe vor. Im Eishockey verfügen zum heutigen Zeitpunkt zwei Drittel der NL A-Klubs über eine lokale Vereinbarung. Die übrigen Klubs stehen in Verhandlung mit den zuständigen Behörden.
Am achten Runden Tisch nahmen auf Einladung von Sportminister Ueli Maurer Vertreter von Sportverbänden, Bund, Kantonen, Städten und von Fanarbeit Schweiz teil.

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SDA-ATS