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Zürich - Nach der Vollbremsung im Vorjahr geben die Schweizer beim Kauf von Neuwagen wieder Gas: Im Juli schafften sie sich 25'528 neue Autos an. Das sind 6,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
Damit sind seit Anfang Januar 16'256 Neuwagen mehr gekauft worden als im gleichen Zeitraum des Krisenjahrs 2009, wie die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure (auto-schweiz) am Dienstag bekannt gab. Dennoch erreichte der Absatz mit 174'033 PWs nicht das Niveau des Boomjahres 2008, als von Januar bis Juli 178'200 Neuwagen zu ihren Besitzern rollten.
Die höhere Kaufbereitschaft sei aber ein "gutes Zeichen für das intakte Vertrauen der Konsumenten in die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land", erklärte Verbandsdirektor Andreas Burgener.
Unangefochten am beliebtesten sind die Volkswagen-Modelle, von denen fast 19'000 abgesetzt wurden (+7,5 Prozent). Damit hält VW mit weitem Abstand die Spitze vor Ford (10'098 PWs) und Renault (10'000), die mit ihren markanten Mehrverkäufen den Vorjahreszweiten Audi (9829) überholt haben, der Federn lassen musste.
Dacia boomtVon allen Automarken legte Dacia am stärksten zu. Die rumänische Billigmarke von Renault verkaufte sich dreimal besser als im Vorjahr - 2715 Dacias fanden in den ersten sieben Monaten neue Besitzer.
Auch die Autos der im Vorjahr nur dank Staatshilfe vor der Pleite geretteten US-Konzerne GM und Chrysler waren wieder gefragter. Die Verkäufe von Chevrolet legten um die Hälfte zu, jene von Chrysler um ein Viertel.
Toyota hat in der Schweiz den Imageschaden, der durch technische Probleme und eine eigenartige Unfallserie in den USA entstanden war, offenbar einigermassen wegstecken können: Der Absatz wuchs bis Ende Juli um 5,1 Prozent.
Auf Talfahrt befindet sich dagegen Saab: Der knapp vor dem Konkurs gerettete schwedische Hersteller verkaufte noch 284 Autos. Das ist ein Drittel weniger als im der Vorjahresperiode.

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SDA-ATS