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Nach dem 3:0 gegen Andorra reden die Schweizer vor allem vom unbespielbaren Terrain. Spass hat es keinem gemacht. Stephan Lichtsteiner sagt: "Wenn man nur auf das Programm schaut, wird es schwierig."

Nachdem Stephan Lichtsteiner in der 67. Minute das 3:0 erzielt hatte, holte der sofort den Ball aus dem Netz und stürmte zum Mittelpunkt. Der Captain dachte auch in diesem Moment an die Rangliste, auf das Torverhältnis im Fernduell mit Europameister Portugal. "Heute wäre es extrem wichtig gewesen, das eine oder andere Tor mehr zu erzielen." Sie hätten das Ziel gehabt, etwas mehr Druck zu machen, so Lichtsteiner. "Aber das war auf diesem Platz unmöglich."

Dass es am Ende nicht mehr als drei Tore wurden, lag tatsächlich auch am unbespielbaren Terrain, das dem spielbestimmenden Schweizer Team nicht entgegen kam. Stundenlanger Regen hatte das Spielfeld im St. Galler Kybunpark im Prinzip unbespielbar gemacht. Am Nachmittag und am frühen Abend stand eine Verschiebung zur Debatte.

Doch das Spiel fand statt - bei prekären Verhältnissen. "Der Ball kam nie richtig an", klagte Doppeltorschütze Haris Seferovic. "Entweder wurde er vom Wasser gestoppt oder er sprang zu weit weg." Mittelfeldspieler Remo Freuler schob nach: "Das war nicht unsere Spielart, weil wir mit weiten Bällen operieren mussten."

Freuler sprach von einem Charaktertest für das Team. "Es war wirklich nicht einfach, auch nicht für diejenigen, die eingewechselt wurden. Aber die Mannschaft hat wie schon auf den Färöern gezeigt, dass sie Charakter hat." Sie hätten nichts zugelassen und Torhüter Yann Sommer habe im ganzen Spiel nichts zu tun gehabt, hob Seferovic hervor. "Wir waren das ganze Spiel hochkonzentriert, wir können zufrieden sein."

Alle Schweizer waren sich einig, dass die Bedingungen irregulär waren. Captain Lichtsteiner forderte vom norwegischen Schiedsrichter Tore Hansen in der ersten Hälfte sogar den Spielabbruch und eine Verschiebung um einen Tag. "Aber er hat nur geantwortet: 'Morgen regnet es auch'. Wenn man nur auf das Programm schaut, wird es schwer. Aber es sollte um den Fussball gehen, nicht ums Business."

"Jeder hat gesehen, dass man nicht spielen kann. Aber irgendwann musste man es durchziehen, um nicht am Freitag nochmals spielen zu müssen", sagte Seferovic. Und Freuler meinte: "Auf so einem Spielfeld habe ich noch nie gespielt. Aber das einzig wichtige ist, dass wir drei Punkte geholt haben." Am Ende wurde es in St. Galen trotz Regen genau das, was Nationaltrainer Vladimir Petkovic forderte und auch bekam: "Der nächste kleine Schritt an die WM", so der Coach.

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SDA-ATS