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Bevor der Winter rund um die Bürgerkriegsländer Syrien und Irak richtig einbricht, haben Schweizer Hilfswerke ihre Unterstützung für die notleidenden Flüchtlinge aufgestockt.

Caritas gab am Donnerstag ein Nothilfe-Programm für Erbil und Dohuk in der Höhe von 800'000 Franken bekannt.

Das Geld solle 25'000 Kriegsvertriebenen im Nordirak zu gute kommen, die ausserhalb der offiziellen Flüchtlingslager in leer stehenden Häusern oder Zelten leben müssten, hiess es. Diese Menschen erhielten während eines Jahres Nahrungsmittelpakete mit dringend benötigten Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Vitaminzusätzen.

Mit den gleichen Produkten hilft das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) syrischen Flüchtlingen in Libanon. Vom 1. Januar bis Ende Mai 2015 sei eine zusätzliche Winterhilfe von 850'000 Franken vorgesehen, sagte SRK-Sprecher Katharina Schindler gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Auch die Glückskette unterstützt mehrere Winter-Projekte in der Region. So finanziert sie mit rund 200'000 Franken ein Projekt der Terre des hommes-Kinderhilfe im Irak, wie Glückskette-Sprecherin Daniela Toupane am Donnerstag auf Anfrage sagte.

Ausserdem liess die Glückskette der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenze (MSF) 500'000 Franken zukommen. MSF kümmert sich in einem Lager im nordirakischen Dohuk um die medizinische Versorgung von syrischen Flüchtlingen. Diese Arbeit sei im Winter besonders wichtig, da die Flüchtlinge in dieser Zeit eher erkrankten, sagte Toupane.

Zwei weitere Glückskette-Programme für die Syrien-Flüchtlinge laufen in Libanon. Solidar Suisse habe für Winterhilfe im Süden des Landes rund 550'000 Franken erhalten. Und ein HEKS-Projekt für syrische Familien im palästinensischen Flüchtlingslager Schatila in der libanesischen Hauptstadt Beirut werde mit 720'000 Franken unterstützt.

Bedürfnisse sind enorm

Insgesamt stellte die Glückskette für 11 Winterprojekte von Caritas, HEKS, Medair und Solidar Suisse in Jordanien und in Libanon seit 2012 4,7 Millionen Franken zur Verfügung. Ausserdem befänden sich noch zwei "Winterization"-Projekte in der Höhe von 1,2 Mio. Franken in der Analyse. Für weitere Winterprojekte fehlten zur Zeit die Mittel, auch wenn die Bedürfnisse enorm seien.

Nach Angaben des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) hat der Krieg in Syrien bislang rund 10 Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Davon fanden über drei Millionen in den Nachbarländern Türkei, Libanon, Jordanien und Irak Zuflucht. Vor den Kämpfen im Irak flohen über 3,5 Millionen Menschen, 400'000 davon ins Ausland.

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SDA-ATS