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Schweizer in Kolumbien gestorben - Vermutlich Überdosis Kokain

Ein 30-jähriger Schweizer ist in Kolumbien gestorben - vermutlich an einer Überdosis Kokain. Der Mann sei bewusstlos an einer der Zufahrten zum Stausee Calima im Südwesten des Landes gefunden worden und in ein nahe gelegenes Spital gebracht worden, berichtete die Zeitung "El Tiempo" am Freitag.

Dort sei der Schweizer jedoch gestorben. Die Zeitung berief sich auf Angaben des Polizeichefs des Departements Valle del Cauca, Oberst Julián González.

Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA lediglich den Tod eines Schweizers in Kolumbien. Ob es sich dabei um den 30-Jährigen handelt, wollte des Aussenministerium in Bern aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht präzisieren.

Bei der Todesursache deute alles auf Drogenkonsum hin. In der Kleidung des Schweizers seien zwei Tütchen mit insgesamt acht Gramm Kokain gefunden worden, sagte der kolumbianische Polizeichef González. Ausserdem hätten die Ärzte Spuren von Kokain auch in den Nasenhöhlen des Toten entdeckt. Der Schweizer sei am 30. Mai nach Kolumbien eingereist.

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