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Die Schweizer Männer-Staffel belegt beim Biathlon-Weltcup in Oberhof den 7. Rang. Der Wettkampf wird bei Bedingungen hart an der Grenze der Regularität ausgetragen.

Die Swiss-Ski-Equipe mit Startläufer Serafin Wiestner, Benjamin Weger, Jeremy Finello und Schlussläufer Mario Dolder egalisierte in Thüringen das Resultat vom ersten Staffelrennen der Saison in Hochfilzen. Damals hatten die Schweizer als Siebente die Olympia-Qualifikation geschafft.

In Oberhof fanden sich die Schweizer ab dem ersten Schiessen stets zwischen den Rängen 5 und 8 wieder. Die Bedingungen waren mit Wind und dichtem Neben überaus schwierig, insbesondere für die zweiten Läufer wie Benjamin Weger. "Ich habe keine Ahnung, wie ich die drei Scheiben liegend getroffen habe", meinte der Oberwalliser hinterher. Er handelte sich die ersten beiden von insgesamt fünf Strafrunden für die Schweiz ein, der Schlussläufer Mario Dolder die restlichen.

Am Ende reichte es für die Schweizer zu Rang 7 unmittelbar hinter den Deutschen, die zehn Strafrunden zu absolvieren hatten. Der deutsche Bundestrainer Mark Kirchner nahm es mit Galgenhumor. "Jetzt haben wir ein schönes Ergebnis. Der Weltverband IBU kann einen Haken dran machen, dass wir ein Rennen gesehen und auch durchgezogen haben. Viele meiner Kollegen und mich befriedigt das definitiv nicht heute", so Kirchner.

Der Sieg ging mit nur einer Strafrunde überraschend an Schweden. Die Skandinavier fingen beim letzten Schiessen noch die am Ende zweitplatzierten Italiener ab. Platz 3 ging an Norwegen.

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SDA-ATS