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Skiakrobatik - Im heutigen Wettbewerb der Ski-Slopestyler könnte Kai Mahler durchaus für Aufsehen sorgen. Der Zürcher Oberländer Big-Air-Spezialist beherrscht Flugmanöver, die ihm hohe Noten einbringen werden.
An den X-Games, ausserhalb der Winterspiele zweifellos die Bühne mit der grössten Beachtung und in den USA entscheidend für die Businesspläne der Freestyleszene, beeindruckte Mahler zum dritten Mal in Serie mit einem Platz auf dem Podium. Die Frage wird sein, ob er seine komplexen Sprungelemente gewinnbringend einsetzen kann. "Das sollte eigentlich möglich sein", hofft Manager und Trainer Misra Noto.
Im Frauen-Tableau wurde der Schweizerin Camilla Berra, die im Kickerteil ähnlich viel zu riskieren pflegt wie Mahler, die Wackler im Abschnitt der Rails zum Verhängnis. In jener Zone heben sich die US-Favoriten Nicholas Goepper und Bobby Brown sowie der Schwede Henrik Harlaut oft ab.
Aber dem Perfektionisten Mahler ist auch auf dem "Treppengeländer" ein weiterer Schub zuzutrauen. Mahler zählt ihn zum Kreis der Medaillenanwärter: "Kai ist in Topform. Zudem hat er einen neuen Trick gelernt, den niemand beherrscht - den Switch Double Misty 1640." Bei idealen Schneeverhältnissen wird der Hochbegabte den Kicker rückwärts anfahren, zwei Flips und zusätzlich viereinhalb (!) Schrauben drehen.
Im Repertoire ist mit dem "Triple Cork" ein zweites Manöver der höchsten Schwierigkeitsklasse. Noto ist angesichts der prall gefüllten Trickkiste ziemlich gelassen: "Wir sind gewappnet."
Mit Elias Ambühl zählt ein zweiter Schweizer zum erweiterten Kreis der Top-6-Kandidaten. Der Bündner bevorzugt auf der Tour aber die Big-Air-Contests. Der harte, aber nicht laute Arbeiter ist allerdings nicht zu unterschätzen und gilt gemäss Noto als gewiefter Taktiker: "Er kann schnell abschätzen, wie das Judging ist und passt seine Runs entsprechend an."

SDA-ATS