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Die Nachfrage nach VW brach um 15,5 Prozent ein. Die VW-Töchter Audi und Seat legten aber kräftig zu. (Archiv)

Keystone/WALTER BIERI

(sda-ats)

Die Autoverkäufer haben im Startquartal etwas Gas gegeben. Bis Ende März wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 72'769 Neuwagen verkauft. Das sind 1,1 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Zu verdanken sei das erfreuliche Ergebnis dem Monat März, der sich mit einem Plus von knapp 5 Prozent als verkaufsstark erwiesen habe, teilten der Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) und der Datenanbieter Eurotax am Mittwoch in einem Communiqué mit. Damit habe man den Taucher im Januar wettmachen können, als die Verkäufe um knapp 4 Prozent gesunken waren.

Die Zunahme der Verkäufe im ersten Quartal sei bemerkenswert, da Volkswagen als traditionell meistgefragte Marke in der Schweiz heftige Einbussen habe hinnehmen müssen. Die Nachfrage nach VW brach um 15,5 Prozent ein. Dadurch sackte der Marktanteil von 11,9 auf noch 10 Prozent ab.

Seat als Überflieger

Allerdings ist nicht die ganze Volkswagen-Gruppe vom Rückschlag betroffen: So konnte die Tochter Audi um 12 Prozent zulegen, die spanische Seat gar um beinahe die Hälfte. Damit ist Seat in die Top-10 auf Platz 9 vorgestossen und hat Peugeot aus den zehn Besten verdrängt.

Die Verkaufsleistung des Überfliegers aus Spanien beeindrucke, hiess es weiter: Mit den Modellen Leon, Ateca und Alhambra steuere Seat drei Vertreter zu den 20 meistverkauften Personenwagenmodellen der Schweiz bei. An der Spitze der einzelnen Modelle steht der Skoda Octavia vor dem VW Golf und der C-Klasse von Mercedes-Benz.

Hinter der Marke VW konnte Mercedes-Benz mit einem Verkaufsplus von über 11 Prozent Konkurrent BMW (-2,9 Prozent) vom zweiten Rang verdrängen. Dahinter konnten Skoda (-5,4 Prozent) und Audi ihre Plätze behaupten.

Käufe von Elektroautos gestiegen

Ebenfalls Schwung erhielten die sogenannten Fahrzeuge mit einem alternativen Antrieb, der nicht nur mit Benzin oder Diesel befeuert wird. Die Käufe von Elektroautos schossen um über ein Drittel in die Höhe. Der Marktanteil ist allerdings mit 1,4 Prozent immer noch sehr klein, auch wenn er über dem europäischen Durchschnitt von 1,1 Prozent liegt.

Ebenfalls zulegen konnten die Autos mit Benzin-Hybrid-Motor (+6,4 Prozent). Gesamthaft kommen die Fahrzeuge mit einem alternativen Antrieb auf einen Marktanteil von beinahe 5 Prozent.

Auch bei den Gebrauchtwagen legte die Nachfrage zu. Insgesamt fanden 221'169 Occasionautos einen neuen Besitzer. Das sind 3,4 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

"Auffällig ist, dass Marken, die teilweise erhebliche Einbrüche bei ihren Neuwagenverkäufen hinnehmen mussten, auf dem Occasionsmarkt stark nachgefragt wurden", hiess es: Dies treffe auf Volkswagen ebenso zu, wie auf BMW, Skoda und Renault. Gut hätten sich auch Gebrauchtwagen von Mercedes-Benz, Toyota oder Peugeot verkauft.

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SDA-ATS