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Bern - Mehrere Dutzend Parlamentarier aus Europa - darunter drei aus der Schweiz - reisen am Donnerstag in den Gazastreifen. Während vier Tagen besuchen sie die Zone, die Israel vor einem Jahr während der Militäraktion "Gegossenes Blei" angriff und zerstörte.
Ein Jahr nach diesen "desaströsen Ereignissen" sei die humanitäre Situation prekär, schreibt Nationalrat Josef Zisyadis (Alternative Linke/VD) in einer Medienmitteilung.
Weil Israel nur Güter zur Grundversorgung der Bewohner des Gazastreifens hineinlasse, werde die Lage immer schwieriger. Die Operation habe zermürbte Menschen und Organisationen sowie zerstörte Infrastrukturen zurückgelassen, kritisiert Zisyadis.
Unter den rund 50 Parlamentariern sind zudem die beiden Nationalräte Jean-Claude Rielle (SP/GE) und Geri Müller (Grüne/AG). Mit ihrer Reise wollen sie auf die prekären sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen aufmerksam machen.
Die Delegation will sich mit palästinesischen Parlamentariern und Vertretern lokaler Nichtregierungsorganisationen und der UNO treffen. Auf dem Programm stehen Besuche von medizinischen Einrichtungen, Schulen und Flüchtlingslagern. Geplant ist zudem ein Treffen mit dem ägyptischen Aussenminister.
Die Aktion "Gegossenes Blei" dauerte 22 Tage lang an. Israel hatte die Angriffe auf den dicht besiedelten Küstenstreifen gestartet, um den fortwährenden Raketenbeschuss des israelischen Grenzgebiets aus dem Gazastreifen zu stoppen.
Nach palästinensischen Angaben kamen dabei 1450 Menschen ums Leben, rund 5500 Palästinenser wurden verletzt. Auf israelischer Seite wurden neun Soldaten sowie vier Zivilisten getötet.

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SDA-ATS