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Franzosen wählen in Genf ihren Vertreter fürs Parlament: Joachim Son-Forget von der Partei La République en marche erhielt in der ersten Runde die meisten Stimmen. (Archivbild)

KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

(sda-ats)

Joachim Son-Forget hat die erste Runde der französischen Parlamentswahlen um den Sitz der Auslandsfranzosen in der Schweiz und Liechtenstein gewonnen. Der Kandidat der Partei La République en Marche (LRM) von Präsident Emmanuel Macron holte 63,21 Prozent der Stimmen.

Der 34-jährige Son-Forget lag damit nach eigenen Angaben vom Montag weit vor Amtsinhaberin Claudine Schmid von den Republikanern (LR). Sie kam mit 15,68 Prozent auf den zweiten Platz. Die beiden treffen somit in der Stichwahl vom 18. Juni aufeinander. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 20 Prozent. Dritter wurde der Grüne Jean Rossiaud mit 7,91 Prozent der Stimmen.

Son-Forget ist Arzt am Lausanner Universitätsspital und lebt in Genf. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda zeigte er sich zufrieden mit dem Resultat. Der Kandidat der Neopartei lag sowohl in der Westschweiz (62,76 Prozent) als auch in der Deutschschweiz (68 Prozent) klar an der Spitze, wie aus den Resultaten hervorgeht, welche die französischen Konsulate in Genf und Zürich veröffentlichten.

Nicht weniger als 14 Kandidaten hatten sich um den Sitz beworben. Die Schweiz und Liechtenstein bilden den sechsten der elf Bezirke der Auslandsfranzosen. Insgesamt waren an diesem Wochenende 1,3 Millionen Franzosen im Ausland zu den Urnen gerufen. Sie mussten in einem ersten Wahlgang die elf Abgeordneten bestimmen, welche sie in der künftigen französischen Nationalversammlung mit ihren 577 Parlamentariern vertreten werden.

Von den rund 200'000 Franzosen in der Schweiz sind laut Zahlen der französischen Botschaft in Bern 127'371 in den Listen für die Wahlen 2017 eingetragen. Die Schweiz beheimatet die grösste französische Diaspora weltweit.

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SDA-ATS