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Die in dieser Saison arg gebeutelten Schweizer Skispringer verzeichnen als Mannschaft an den Weltmeisterschaften in Lahti ein Erfolgserlebnis.

Das Quartett um Simon Ammann überstand die Qualifikation und wird am Samstag geschlossen zum Einzelspringen von der Normalschanze antreten.

Die Positionen 17 (Ammann), 20 (Killian Peier), 27 (Gregor Deschwanden) und 35 (Andreas Schuler) zeigen allerdings auf, dass das Erreichen des Finaldurchgangs der Top 30 kein einfaches Unterfangen werden wird. Denn die besten zehn des Gesamtweltcups mussten nicht durch die Mühle der Qualifikation.

Wie schon in den Trainings flogen Ammann und Peier eine Liga höher als Deschwanden und Schuler. Ammann musste eine heikle Situation meistern, wurde er doch beim stärksten Rückenwind aller Konkurrenten über den Bakken gelassen. "Die Bedingungen waren eigentlich irregulär", so der Toggenburger. Die 88,5 m erscheinen im absoluten Vergleich schwach, aber die Kompensationspunkte hievten ihn doch noch vor Peier, der 93 m weit geflogen war und besser landete als Ammann.

Seit einigen Jahren wird im Skispringen per Laser eine grüne Linie in den Hang projiziert. Sie zeigt die Weite an, die ein Springer erreichen muss, um in Führung zu gehen. Die Computer berechnen dabei in Sekundenbruchteilen beim Absprung des Springers anhand der aktuellen Winddaten den exakten Wert. "Als ich nach dem Absprung die grüne Linie beim K-Punkt oben sah, hat mich das beruhigt", sagte Ammann. Er wusste, dass er bis in diese Region fliegen würde. "Doch was dieser Sprung genau wert ist, weiss ich selber nicht ganz genau."

Von den Top Ten überzeugte Kamil Stoch mit einem Flug auf 103,5 m. Der Pole genoss aber 0,5 m/s Aufwind, während Ammann von 1,1 m/s Rückenwind in den Hang gedrückt wurde.

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SDA-ATS