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Reiten - Die Schweizer Springreiter haben den Nationenpreis am CSIO Rotterdam nach einer Aufholjagd im zweiten Umgang als Fünfte beendet.
Überragender Reiter war der zweimal fehlerfreie Paul Estermann mit Castlefield Eclipse, der zu einer Olympia-Option für London wird.
Als Sieger liessen sich die Nationenpreis-Titelverteidiger aus Deutschland feiern. Mit 4 Punkten verwiesen die Welt- und Europameister die starken Schweden (5) und die WM-Zweiten aus Frankreich (10) auf die weiteren Podestplätze. Die Schweiz erreichte mit 17 Punkten wie beim Saisonstart in La Baule Rang 5, nur zwei Punkte hinter Irland. Damit verteidigte die Equipe von Urs Grünig den vierten Gesamtrang bei Halbzeit der FEI Nations-Cup-Serie in der Super League. Deutschland, das Team von Bundestrainer Otto Becker, hat von Holland die Führung übernommen.
Paul Estermann überragend
Der herausragende Schweizer Reiter war Paul Estermann. Der 49-jährige Luzerner drehte als Startreiter im kniffligen Parcours mit knapp bemessener Zeitvorgabe im Sattel von Castlefield Eclipse zwei bravouröse Nullerrunden. Der Routinier hat mit der 10-jährigen Irländer-Stute wie zuvor im Nationenpreis am CSIO Rom zwei Blankopassagen hingelegt und seine Optionen für einen Olympiastart angemeldet. Eine Nichtberücksichtigung des nervenstarken Stilisten für London würde überraschen. Steve Guerdat erreichte mit Nino des Buissonnets zweimal das Ziel mit je einem Abwurf und erfüllte mit seinem Weltcup-Zweiten die in ihn gesetzten Erwartungen.
Die Urnerin Claudia Gisler lieferte mit Touchable und 11 und 8 Punkten zweimal das Streichergebnis. Die noch unerfahrene Janika Sprunger verzeichnete auf Palloubet d'Halong zunächst 9 Punkte, vermochte sich aber im zweiten Umgang mit dem neunjährigen Franzosen sehr zu steigern und blieb makellos.

SDA-ATS