Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Aus Sicherheitsgründen hat die Schweiz die letzten zwei Spezialisten aus dem Jemen abgezogen. Das DEZA-Programmbüro in Sanaa bleibt aber geöffnet. Weiterhin im Einsatz stehen etwa zehn lokale Mitarbeiter.

EDA-Sprecher Pierre-Alain Eltschinger bestätigte einen entsprechenden Bericht in der Zeitung "Schweiz am Sonntag". Der provisorische Rückzug des Schweizer Personals habe keinen Einfluss auf das Engagement Berns im Jemen. Eltschinger verwies dabei auf die Zusagen Burkhalters, welche jener Anfang Monat in London gemacht hatte.

Die Schweiz gehört seit Anfang März zusammen mit weiteren rund 30 Staaten zur Gruppe "Freunde von Jemen". An ihrer Konferenz in London am 7. März hatte Burkhalter gesagt, die Schweiz stelle bis 2014 20 Millionen Franken zur Verfügung, um den Jemen politisch zu stabilisieren und die humanitäre Lage zu verbessern.

Unsichere Lage

Mit Blick auf die Entführung einer Schweizerin vor einem Jahr betont das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), dass die Sicherheitslage in dem Land sehr instabil sei. Vor diesem Hintergrund analysiere das EDA die Situation laufend.

Zur Frage, ob der Rückzug der DEZA-Mitarbeiter in einem Zusammenhang mit der Freilassung der Schweizer Geisel Ende Februar steht, wollte das EDA nichts sagen. Die 33-jährige Zürcher Lehrerin war im März 2012 verschleppt worden, nach ihren Angaben von Stammesmitgliedern, die Al-Kaida nahestehen.

Im Jemen wurden in den vergangenen Jahren hunderte Menschen entführt, darunter auch ausländische Touristen. Die meisten Geiseln kamen frei, meist nach Zahlung von Lösegeld oder gegen andere Vergünstigungen.

Grosse Armut in Jemen

Die Schweiz engagiert sich schon seit einigen Jahren im Bereich der humanitären Hilfe und betreibt seit Februar 2011 ein Programmbüro der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in der Hauptstadt Sanaa.

Das Land an der Südspitze der arabischen Halbinsel gehört zu den ärmsten in der Region. Über 400'000 intern Vertriebene leben im Jemen, dazu kommen rund 250'000 Flüchtlinge - vorwiegend aus Somalia.

Weiter passieren Jahr für Jahr mindestens 100'000 Migranten das Land. Die Flüchtlinge und Migranten stehen im Fokus des Schweizer Engagements.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS