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Die Schweizer machen an der U20-Weltmeisterschaft einen grossen Schritt in Richtung Viertelfinals. Das Team von Trainer Christian Wohlwend bezwingt zum Auftakt Aufsteiger Weissrussland 3:2.

"Uns ist bewusst, dass Weissrussland das Spiel der Spiele ist", hatte Wohlwend im Vorfeld der Partie gesagt. Dementsprechend umkämpft war die Begegnung. In der 44. Minute gerieten die Schweizer gar 1:2 in Rückstand - nach einer Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis.

Die Reaktion auf diesen Rückschlag fiel dann allerdings überzeugend aus. Der erst 17-jährige Valentin Nussbaumer aus kurzer Distanz (49.) und Philipp Kuraschew mit einem platzierten Weitschuss (52.) zeichneten innert 184 Sekunden für die siegbringende Wende verantwortlich. Kuraschew, ein Erstrunden-Kandidat im kommenden NHL-Draft, machte damit seinen Fehler vor dem 1:1 (19.) wieder gut.

Mit diesem Sieg sind die Chancen der Schweizer auf die angestrebte Qualifikation für die Viertelfinals mehr als gut. Die Weissrussen, die am Vortag schon gegen Schweden (1:6) verloren hatten, spielen noch gegen Russland und Tschechien. Die Schweizer ihrerseits treffen am Donnerstagabend in der zweiten Partie auf Russland.

Unnötiges 1:1

Das 1:1 nach 20 Minuten war aus Sicht der Schweizer mehr als ärgerlich. Kurz vor dem Ausgleich vergab Marco Miranda eine Topchance zum 2:0. Der neben dem Tor stehende Stürmer der ZSC Lions hätte den Puck "nur" hoch schiessen müssen, traf ihn jedoch nicht richtig und scheiterte deshalb am Schoner von Andrej Grischenko. Zudem war das 1:1 absolut unnötig. Kuraschew verlor hinter dem eigenen Gehäuse die Scheibe, worauf in der Verteidigung der Schweizer Chaos herrschte, was der vor dem Tor allein gelassene Maxim Suschko ausnutzte.

Der Start in die Partie war den Schweizern durchaus gelungen. Sie dominierten zunächst und gingen in der 9. Minute durch den in Schweden spielenden Nicolas Müller in Führung. Allerdings war es ein äusserst glücklicher Treffer. Denn eigentlich war es gar keine richtige Torchance, doch lenkte der weissrussische Verteidiger Dimitri Derjabin den Puck mit dem Schlittschuh ins eigene Gehäuse. In der 28. Minute provozierte Axel Simic beinahe ein zweites Eigentor der Weissrussen.

Schweiz - Weissrussland 3:2 (1:1, 0:0, 2:1)

Key Bank Center, Buffalo. - 5224 Zuschauer. - SR Sjöqvist/Thomson (SWE/USA), McCrank/Yletyinen (CAN/SWE). - Tore: 9. Müller 1:0 (Eigentor Derjabin). 19. Suschko (Martynjuk, Gabrus) 1:1. 45. Bowbel (Litwinow, Suschko/Ausschluss Simic) 1:2. 49. Nussbaumer (Leuenberger) 2:2. 52. Kuraschew (Maillard, Miranda) 3:2. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 1mal 2 Minuten gegen Weissrussland.

Schweiz: Wüthrich; Gross, Geisser; Egli, Riva; Berni, Barandun; le Coultre; Müller, Kuraschew, Miranda; Sigrist, Heim, Eggenberger; Simic, Maillard, Nussbaumer; Jäger, Leuenberger, Rohrbach.

Bemerkungen: Schweiz ohne Schmid (überzähliger Torhüter).

Rangliste: 1. Schweden 1/3 (6:1). 2. Tschechien 1/3 (5:4). 3. Schweiz 1/3 (3:2). 4. Russland 1/0 (4:5). 5. Weissrussland 2/0 (3:9).

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SDA-ATS