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Bei ausländischen Gästen in der Schweiz sitzt das Portemonnaie weniger locker als bei Schweizer Touristen im Ausland. (Archiv)

Keystone/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Der Saldo der Fremdenverkehrsbilanz der Schweiz ist erstmals in seiner Geschichte negativ: Schweizer haben 2016 auf ihren Reisen im Ausland mehr Geld ausgegeben als ausländische Gäste in der Schweiz.

Zu Buche schlägt, dass seit dem Frankenschock nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) am 15. Januar 2015 ausländische Gäste weniger in der Schweiz in Hotels und in der Parahotellerie übernachten.

Dadurch schrumpften die Einnahmen aus dem Reiseverkehr mit Übernachtungen um 1,2 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag in einem Communiqué bekannt gab.

Auf der anderen Seite stiegen die Ausgaben der Schweizer auf ihren Reisen mit Übernachtungen im Ausland kräftig um 5,3 Prozent. Insgesamt gaben Schweizer Gäste im Ausland 16,3 Milliarden Franken aus, während ausländische Gäste in der Schweiz lediglich 16 Milliarden Franken locker machten.

Gemäss den ersten Schätzungen des BFS beläuft sich damit der Saldo der von der Frankenstärke geprägten Fremdenverkehrsbilanz auf -252 Millionen Franken. Das ist der erste negative Saldo seit Beginn der Statistik im Jahre 1975. Jahrzehntelang waren immer Milliardenüberschüsse die Regel gewesen, wie ein Blick in die Zahlen zeigt.

SDA-ATS