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Die Schweizer verlieren an der U20-Weltmeisterschaft in Buffalo zum Abschluss der Vorrunde gegen Tschechien 3:6. Als Gruppenvierter bekommen sie es im Viertelfinal mit Kanada zu tun.

Die Schweizer zeigten gegen die Tschechen eine gute Moral. Nach dem 0:1 von Jakub Lauka (3.) dauerte es nur 13 Sekunden, bis Ken Jäger mit seinem zweiten Tor an diesem Turnier der Ausgleich gelang. Noch rascher erfolgte die Antwort auf das 1:3 von Kristian Reichel (23.), verkürzte doch Dario Rohrbach nur neun Sekunden später auf 2:3. In der 24. Minute zeichnete Verteidiger Elia Riva gar für das 3:3 verantwortlich. Es war erst der zweite Powerplay-Treffer der Schweizer in Buffalo.

In der 29. Minute legte Tschechien dank Martin Kaut aber erneut vor, wobei die Osteuropäer zum zweiten Mal nach dem 2:1 von Martin Necas (12.) eine Strafe gegen Davyd Barandun ausnutzten. Damit waren die Osteuropäer in beiden Powerplays erfolgreich. Überhaupt gehört das Boxplay nicht zu den Stärken der Schweizer an dieser U20-Weltmeisterschaft. Sie kassierten in jedem Spiel mindestens einen Treffer in Unterzahl.

Diesmal war das Team von Trainer Christian Wohlwend zu keiner Reaktion mehr fähig. Im letzten Drittel fielen noch die Tore zum 3:5 (48.) und 3:6 (58.). Der Sieg der Tschechen, die in diesem Jahr gemäss eigener Aussage eine sehr starke Mannschaft stellen, ging in Ordnung. Sie taten deutlich mehr fürs Spiel, was das Schussverhältnis von 60:31 unterstreicht.

"Obwohl wir drei Tore schossen, war es unsere schlechteste Partie an diesem Turnier", sagte Wohlwend. Allerdings seien die Topnationen einfach besser wie sie und könnten in den letzten 20 Minuten nochmals eine Schippe drauflegen. Das liegt auch daran, dass die Schweizer das jüngste Team in Buffalo stellen.

Im Viertelfinal wartet der ultimative Test auf die SIHF-Auswahl. Die Kanadier beendeten die Gruppenphase mit vier Siegen und einem Torverhältnis von 21:6. In einer Vorbereitungspartie unmittelbar vor dem WM-Start setzte es eine 1:8-Niederlage ab. Klar ist, dass die Schweizer nur dann eine Chance haben, wenn ihnen ein perfektes Spiel gelingt. Für Wohlwend wäre ein Weiterkommen wie ein Lottogewinn.

Telegramm:

Schweiz - Tschechien 3:6 (1:2, 2:2, 0:2)

Key Bank Center, Buffalo. - 5548 Zuschauer. - SR Kaukokari/Sjöqvist (FIN/SWE), Kilian/Yletyinen (NOR/SWE). - Tore: 3. (2:38) Lauko (Hajek, Budik) 0:1. 3. (2:51) Jäger (Miranda, Kuraschew) 1:1. 12. Necas (Kaut, Hajek/Ausschluss Barandun) 1:2. 23. (22:11) Reichel (Pavlik) 1:3. 23. (22:20) Rohrbach 2:3. 24. Riva (le Coultre, Heim/Ausschluss Hrdinka) 3:3. 29. Kaut (Michnac, Necas/Ausschluss Barandun) 3:4. 48. Kurovsky (Kodytek) 3:5. 58. Reichel (Kurovsky) 3:6. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 4mal 2 Minuten gegen Tschechien.

Schweiz: Wüthrich; Gross, Geisser; le Coultre, Riva; Berni, Barandun; Jäger, Kuraschew, Miranda; Simic, Heim, Eggenberger; Müller, Nussbaumer, Maillard; Rohrbach, Cavalleri, Sigrist.

Bemerkungen: Schweiz ohne Egli (angeschlagen) und Ritz (überzähliger Goalie).

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SDA-ATS