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Die Schweizer Volleyballerinnen bleiben in der EM-Qualifikation weiterhin auf Kurs. In Schönenwerd bezwingt die Equipe von Timo Lippuner die Frauen aus Albanien 3:0 (25:19, 25:23, 25:14).

Bereits nach 70 Minuten brachte Korina Perkovac die budgetierten drei Punkte ins Trockene. Ihr wuchtiger Aufschlag prallte bei den Gegnerinnen ins Feld. Einzig in der Startphase des zweiten Umgangs war die Schweiz leicht in Nöte geraten. Den Vierpunkte-Rückstand korrigierte das Team mit fünf Zählern in Folge. Lippuners Equipe überzeugte vorwiegend mit starkem Service und guten Blocks. Die Ballannahme hingegen erfolgte nicht mit der erhofften Konstanz.

Die Schweizerinnen liegen mit Blick auf die angestrebte erstmalige EM-Qualifikation - auf sportlichem Weg - im Soll, weil der 2. Rang in der Vierergruppe ebenfalls in die Endrunde führt. Um den Platz hinter Leader Kroatien bahnt sich das erwartete Duell zwischen der Schweiz und Österreich an, sofern Kroatien alle Spiele gewinnt und Albanien sämtliche Partien verliert. Die Entscheidung dürfte erst im letzten Gruppenspiel am 9. Januar 2019 fallen. Die Vorteile liegen auf der Seite der Schweizerinnen, denn sie gewannen die Auswärtspartie gegen die Österreicherinnen 3:1.

Der Coup der Männer

Die Schweizer Männer brachten sich wider Erwarten zurück ins Rennen um die EM-Qualifikation. Die Equipe von Mario Motta bezwang in Skopje Mazedonien 3:2 (21:25, 25:21, 25:23, 19:25, 15:12). Mazedonien, Ungarn und die Schweiz auf den Plätzen 2 bis 4 sind nun nach Halbzeit der Vorrunde nur durch einen Punkt getrennt.

Die Schweizer hatten in Skopje das bessere Ende für sich, nachdem sie vergangenen Sonntag das Heimspiel gegen Ungarn noch 2:3 verloren hatten. Mit einem Heimsieg am Samstag in Schönenwerd gegen Mazedonien wäre für die Schweizer Aussenseiter die EM-Qualifikation zum Greifen nah.

Telegramm

Schweiz - Albanien 3:0 (25:19, 25:23, 25:14)

Schönenwerd. - 480 Zuschauer. - SR Jasmin Husejnovic/Marco van Zanten (BIH/NED) - Spieldauer: 70 (24,26, 20) Minuten.

Schweiz: Wassner (Passeuse/1 Punkt), Künzler (14), Schottroff (9), Storck (13), Zaugg (10), Matter (10), Deprati (Libera); Perkovac (5).

Bemerkungen: Schweiz ohne Kronenberg, Pierret, Staffelbach, Schwörer, Sulser und Engel (alle nicht eingesetzt).

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SDA-ATS