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Eishockey - Seine dritte Vorbereitungswoche auf die WM in Helsinki (4. bis 20. Mai) absolviert das Schweizer Nationalteam in Schweden.
Heute Mittwoch in Örebro (19.30) und am Freitag in Nyköping trifft das Team von Nationaltrainer Sean Simpson zweimal auf den WM-Silbermedaillen-Gewinner.
Die Hälfte der WM-Vorbereitung ist vorbei und die Schweizer WM-Equipe nimmt langsam Konturen an. Nach Schweden reist Simpson mit drei Torhütern und 21 Feldspielern. Bis zum WM-Startspiel am 5. Mai gegen Aufsteiger Kasachstan stossen neben NHL-Star Mark Streit (New York Islanders) noch die Spieler der beiden Playoff-Finalisten sowie allenfalls auch Luca Sbisa (Anaheim Ducks) dazu. Sowohl Streit als auch die rund zehn Kandidaten von Bern und den ZSC Lions dürften kommende Woche und für die abschliessenden beiden Testspiele gegen Olympiasieger Kanada (in Freiburg und Kloten) erstmals mit dabei sein.
Im Gegensatz zu Streit reist dessen Teamkollege Nino Niederreiter (19) bereits nach Schweden, ins Land des WM-Co-Gastgebers, mit. Für das Stürmertalent, das eine schwierige erste NHL-Saison mit den Islanders erlebt hat, sind es die ersten Länderspiele seit zwei Jahren, als er mit 17 Jahren die WM 2010 in Deutschland bestreiten durfte. Im Vergleich zu den Partien gegen Österreich in Feldkirch wieder mit dabei ist der von seiner leichten Hirnerschütterung genesene Julien Vauclair (Lugano). Den ersten Kaderschnitt über das Wochenende nicht überstanden haben nicht unerwartet Juraj Simek (Genève-Servette), Reto Suri (Rapperswil-Jona Lakers) und Debütant Yannick Blaser (Zug). Daneben müssen Andrej Bykow (Fribourg) und Torhüter Martin Gerber (Växjö/Sd) für die WM verletzungsbedingt passen.
Seit Anfang Saison hat Sean Simpson immer wieder betont, wie schwierig die Torhüterwahl für die WM sein würde. Nun wurde dem Kanadier der heikle Entscheid abgenommen. Aus dem Quintett wurde innerhalb einer Woche ein Trio: Erst sagte NHL-Keeper Jonas Hiller (Anaheim Ducks) für die WM ab, wenige Tage später erlitt Martin Gerber im Krafttraining eine Fussverletzung. Da die Goalies der Finalisten (Marco Bührer/Bern und Lukas Flüeler/ZSC Lions) trotz ihrer guten Saison kaum ein Thema sein werden, dürfte Simpson in gut zwei Wochen mit Tobias Stephan (Servette), Leonardo Genoni (Davos) und Reto Berra (Biel) an die WM in Finnland reisen.
Nach den bescheidenen Österreichern, die derzeit in Slowenien die B-WM bestreiten, wartet heute und am Freitag in den beiden Kleinstädten nahe Stockholms wieder ein Topteam auf das Schweizer Nationalteam. "Es werden gute Tests für uns werden", sagte Simpson. "Sie haben bereits eine gute Mannschaft beisammen. Und an ihrer Heim-WM wollen sie wie Finnland natürlich eine gute Figur abgeben." Der schwedische Trainer Pär Marts kann ab dieser Woche mit Goalie Jhonas Enroth (Buffalo Sabres) und Stürmer Linus Omark (Edmonton Oilers) ebenfalls auf die ersten NHL-Verstärkungen zählen; noch nicht dabei sind die Spieler der schwedischen Playoff-Finalisten Brynäs und Skelleftea.
Von seiner Mannschaft erwartet Simpson eine Steigerung: "Wir wollen jede Woche besser werden. Gegen Finnland waren wir sehr gut, gegen die Österreicher etwas weniger. Nun wollen wir den nächsten Schritt machen. Nächste Woche kommt Kanada und dann beginnt bereits die WM. Es geht sehr schnell." Gegen Schweden weist die Schweiz in den letzten Jahren keine gute Bilanz auf. Unter Simpson gelang den Schweizern gegen die Skandinavier in vier Partien (zwei Test- und zwei WM-Spiele) noch kein Sieg. Das letzte Duell in der WM-Zwischenrunde vor einem Jahr in Kosice (Slk) verloren die Schweizer knapp mit 0:2. Der letzte Sieg datiert vom Frühling 2009, als die Schweiz in Malmö dank drei Powerplay-Toren ein WM-Testspiel 3:2 gewann.

SDA-ATS