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Der Ruf der SVP nach einer Abschaffung des Krankenkassenobligatoriums findet offensichtlich keinen grossen Anklang: Drei Viertel der Bevölkerung wollen daran festhalten. Die Idee einer Einheitskasse befürworten 40 Prozent.

Das zeigt der gfs-Gesundheitsmonitor 2012. Er wurde im Auftrag der Interpharma erstellt und am Montag in Bern den Medien präsentiert. 1200 Stimmberechtigte wurden sprachregional gewichtet zwischen dem 1. April und dem 14. Mai befragt.

22 Prozent der befragten Stimmberechtigten bezeichnen demnach die Krankenkassenprämien als dauerhaft belastend. Für 24 Prozent stellen sie ein gelegentliches Problem dar. Trotzdem wollen drei Viertel der Befragten am Krankenkassenobligatorium nichts ändern.

Für 63 Prozent wäre eine Ausweitung auf eine obligatorische Pflegeversicherung für das Alter denkbar, das heisst: Sehr dafür sind 22 Prozent, eher dafür 41 Prozent.

Qualität wichtiger als Preis

Im Vergleich zum Vorjahr stärker wahrgenommen wird in der Bevölkerung die Diskussion über eine Einheitskrankenkasse. 40 Prozent befürworten sie, 45 Prozent möchten beim Status quo bleiben. Die Zahl der Unschlüssigen liegt somit bei 15 Prozent - gegenüber 9 Prozent im Vorjahr.

Fast zwei Drittel (64%) beurteilen das heutige Krankenversicherungsgesetz als positiv. Bei den Wunschvorstellungen dominiert konstant die Haltung, dass Qualität wichtiger ist als der Preis. Nur gerade 7 Prozent sind für eine Kürzung des Leistungskatalogs. Ausserdem wollen 58 Prozent die freie Arztwahl beibehalten, nur 6 Prozent waren für die Abschaffung-

SDA-ATS