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Für Spareribs und Co. bezahlen Schweizer europaweit die höchsten Preise. (Symbolbild)

KEYSTONE/TI-PRESS/CARLO REGUZZI

(sda-ats)

Teures Grillvergnügen: Konsumenten in der Schweiz müssen für Plätzli und Steaks mit Abstand am tiefsten in die Tasche greifen. Fleisch kostet hierzulande fast das Zweieinhalbfache des EU-Durchschnittspreises.

In Luxemburg und Österreich, den teuersten EU-Ländern beim Fleisch, lagen die Preise 2017 rund 40 Prozent über dem europäischen Mittel. In der Schweiz beträgt die Differenz kaufkraftbereinigt 143 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat anlässlich der laufenden Grillsaison errechnet hat.

Auch in den Nicht-EU-Staaten Island und Norwegen kostet Fleisch vergleichsweise viel, nämlich 72 respektive 53 Prozent mehr als im EU-Schnitt. Weitaus am billigsten grillieren die Polen und Bulgaren. Sie bezahlen gut 40 Prozent weniger als der europäische Durchschnittskonsument.

Ob es an den Preisen oder am veränderten Konsumverhalten liegt - Schweizerinnen und Schweizer essen im Vergleich zu ihren Nachbarn vergleichsweise wenig Fleisch. Allein seit 2010 ging der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch um 3,6 auf rund 50 Kilogramm im letzten Jahr zurück. Deutsche verzehrten 2017 fast 60, Österreicher fast 100 Kilogramm Fleisch.

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