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Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft reist am Freitag in die Niederlande. Dort bestreitet sie am Dienstag gegen Österreich ihr erstes EM-Gruppenspiel. Vorfreude und Zuversicht sind gross.

Bad Zurzach war die letzte Schweizer Station der fast dreiwöchigen Vorbereitung auf die EM-Premiere. Im Aargauer Kurort fand der Feinschliff statt, speziell im taktischen Bereich, nachdem zuvor in Magglingen vor allem an der Fitness gearbeitet worden war.

Nicht zufällig hatte Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg Bad Zurzach als Abschluss des Trainingslagers gewählt. Im dortigen Park-Hotel feierten die Schweizerinnen vor gut drei Jahren vor dem Fernseher die Qualifikation für die WM 2015. "Wir wollten den Spirit von damals mitnehmen", erklärte Voss-Tecklenburg. Den Teamgeist sieht auch Lara Dickenmann als grosse Stärke der Schweizerinnen: "Aus der Solidarität schöpfen wir viel Zuversicht." Die 144-fache Internationale kämpfte zu Beginn der Vorbereitung, nun ist sie aber wieder "topfit" und freut sich das es endlich losgeht.

"Die Anspannung wird jetzt grösser", gestand Voss-Tecklenburg mit einem Lächeln. "Freude und Anspannung ist die Mischung, die es braucht." Sie ist davon überzeugt, dass das Mögliche gemacht wurde, um Erfolg zu haben. Auf offizielle Testspiele hat die Nationaltrainerin bewusst verzichtet. Das letzte (0:4 gegen England) liegt über einen Monat zurück.

In Arnheim werden die Schweizerinnen ab Freitag ihr Lager beziehen und sich am Sonntag das Eröffnungsspiel zwischen den Niederlanden und Norwegen anschauen. Für sie gilt es am Dienstag in Deventer gegen Österreich erstmals ernst. Voss-Tecklenburg nennt den ersten Match einen möglichen Türöffner für die Viertelfinals. Die weiteren Gruppengegner sind Island (am 22. Juli) und Favorit Frankreich (am 26. Juli).

SDA-ATS