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Weiteres Zuwarten: Die Schweizerische Nationalbank belässt ihre Geldpolitik unverändert. (Archiv)

KEYSTONE/PETER KLAUNZER

(sda-ats)

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) belässt ihre Geldpolitik unverändert: Die Negativzinsen auf Giroguthaben betragen weiterhin 0,75 Prozent. Sie bleibt auch weiterhin bei Bedarf am Devisenmarkt aktiv.

Damit bestätigte die SNB am Donnerstag ihre bisherige "Zwei-Säulen-Politik" im Kampf gegen den starken Franken. Ebenfalls unverändert beliess die Nationalbank die Leitzinsen. Das Zielband für den Drei-Monats-Libor beträgt weiterhin -1,25 bis -0,25 Prozent.

Die Entscheide wurde in dieser Form erwartet. Praktisch alle Experten gingen von einer unveränderten Geldpolitik der SNB aus. Sie erwarten einen Zinsschritt frühestens Ende 2018.

Mit der deutlichen Abwertung des Frankens in den letzten Monaten hat sich jedoch die Ausgangslage für die Nationalbank verändert. Das deutet auch die SNB in ihrer Lagebeurteilung vom Donnerstag an.

So schreibt die Nationalbank, dass sich die Lage bei den Wechselkursen entspannt hätte. Die Entwicklung sei jedoch fragil. Auch der Franken sei weiterhin hoch bewertet. Darum sei es unverändert notwendig, dass die Nationalbank weiterhin bei Bedarf am Devisenmarkt interveniere.

Seit der letzten Lagebeurteilung von Mitte September hat sich der Franken gegenüber dem Euro von knapp 1,15 Franken auf gegen 1,17 Franken abgeschwächt. Auch zum US-Dollar hat der Franken seither an Wert verloren.

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SDA-ATS