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Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) will seine Position rundum stärken. Die Delegierten haben am Samstag in Olten über die künftige strategische Ausrichtung der humanitären Organisation diskutiert. Mitte 2013 wollen sie die neue Strategie verabschieden.

Das SRK erarbeite derzeit seine neue Strategie "mit Horizont 2020", heisst es in einer Medienmitteilung. Ziel: Seine Position und seine Angebote in den Bereichen Gesundheit, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Rettung und Ortung sowie Katastrophenhilfe, Wiederaufbau und Entwicklungszusammenarbeit im Ausland stärken.

Die Delegierten genehmigten die Rechnung 2011 des Vereins SRK, die bei einem Umsatz von 113,5 Mio. Fr. (plus 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr) ein Spendenvolumen von 35 Mio. Fr. (minus 5 Prozent) ausweist.

Neben der Fortführung des Wiederaufbaus in Haiti und Pakistan war das SRK in der Hilfe an die Opfer von Erdbeben und Tsunami in Japan engagiert. Der im Frühjahr 2012 abgeschlossene Wiederaufbau eines Alters- und Pflegeheims an der vom Tsunami verwüsteten Küste war das grösste einzelne Projekt, welches das SRK - in diesem Fall zusammen mit Glückskette und Caritas - je durchgeführt hat.

Zum Wohl der Schwachen

An der ordentlichen Delegiertenversammlung am Samstag in Olten unter der Leitung von SRK-Präsidentin Annemarie Huber-Hotz überbrachte Bundesrat Johann Schneider-Ammann den SRK-Delegierten die Grüsse des Bundesrates.

Sich an der Präambel der Bundesverfassung orientierend, wo es heisst: "Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen", sagte Schneider-Ammann, diesen Grundsatz zu verlassen, "wäre ein Verrat an unserer Staatsidee, an der Idee einer solidarischen, humanistischen und offenen Schweiz".

Der Schweiz gehe es wirtschaftlich im Vergleich mit dem Ausland gut. Deshalb sei Wohlstand auch Verpflichtung - Verpflichtung im Inland, aber auch Verpflichtung zu einem Beitrag, damit Menschen in anderen Ländern und Regionen die Möglichkeit erhielten, ein Leben in Würde und Selbstbestimmung zu führen.

SDA-ATS