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Nach dem schweren Beben vor der indonesischen Insel Sumatra sind nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde sechs Tote gezählt worden. Todesursache war bei den meisten Herzinfarkt. Zudem sei ein Kind bei dem Erdbeben am Mittwoch schwer verletzt worden.

Dies teilten die Behörden am Donnerstag mit. Das Kind befinde sich in einem kritischen Zustand, nachdem es von einem umstürzenden Baum getroffen worden sei. Es müsse mit weiteren Toten gerechnet werden, da noch nicht alle Daten über Schäden und Opfer zusammengetragen worden seien.

Das Erdbeben der Stärke 8,6 hatte in der gesamten Region des Indischen Ozeans die Furcht vor einem erneuten Tsunami wie im Jahr 2004 geweckt, als etwa 230'000 Menschen ihr Leben verloren.

Alarmsystem funktioniert

Nach einigen Stunden wurde die Tsunami-Warnung aber wieder aufgehoben. Auch die Erdstösse richteten offenbar kaum Schäden an. Die also glimpflich abgelaufenen schweren Erdbeben vor Indonesien waren für die Behörden rund um den Indischen Ozean ein willkommener Test ihrer Warnanlagen. Das Fazit am Donnerstag: Es hat alles funktioniert.

Die Insel Sumatra wurde von zahlreichen teils deutlich spürbaren Nachbeben erschüttert, doch blieb die Infrastruktur auch am Donnerstag intakt. Nur ein Gefängnis in Banda Aceh stürzte ein und eine Brücke.

An Thailands Touristenstränden suchten die Badetouristen schon bei den ersten Erschütterungen das Weite. Zu frisch sind die Erinnerungen an den verheerenden Tsunami 2004, als in Thailand mehr als 5000 Menschen umkamen, die Hälfte von ihnen ausländische Touristen.

SDA-ATS