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Bei einem Zugunglück in der Nähe von Frankfurt am Main sind in der Nacht zum Freitag drei Menschen ums Leben gekommen. Bei Mühlheim stiess ein Regionalzug mit 35 Passagieren mit einem Bagger zusammen und entgleiste, wie die Bundespolizeidirektion im deutschen Koblenz mitteilte.

Bei den Toten handelt es sich um den Lokführer und um zwei Bauarbeiter, die in der Nacht mit Gleisarbeiten beschäftigt waren. Mindestens 13 Menschen wurden beim Unglück verletzt, sechs von ihnen schwer. Die sechs Schwerverletzten wurden ins Spital gebracht.

Es befinde sich aber niemand in Lebensgefahr, sagte Polizeisprecher Reza Ahmari am Morgen. Die Schwerverletzten hätten zumeist Knochenbrüche, Quetschungen oder Platzwunden erlitten.

"Die Bergungsarbeiten laufen auf Hochtouren", sagte Ahmari. Rund 200 Rettungskräfte und Feuerwehrleute waren die Nacht über im Einsatz. Die Leichen konnten nach Ahmaris Angaben auch mehrere Stunden nach dem Unglück noch nicht geborgen werden, darum waren auch noch nicht alle Toten identifiziert.

Der Zug befand sich den Angaben zufolge auf dem Weg von Frankfurt am Main Richtung Hanau, als er gegen 1 Uhr morgens mit einem sogenannten Zwei-Wege-Bagger zusammenstiess.

Bagger stand auf dem gleichen Gleis

Die Unfallursache war unklar. "Der Zwei-Wege-Bagger stand auf demselben Gleis wie der Regionalzug", teilte die Polizei weiter mit. Zwei-Wege-Bagger können sowohl auf Schienen als auch auf der Strasse fahren. Anfangs war von einem Baukranzug die Rede gewesen.

Der Zug und das Baufahrzeug wurden durch die Wucht des Aufpralls ineinandergeschoben, die Regionalbahn kippte zur Seite. Die Bundespolizei und die Staatsanwaltschaft in Offenbach nahmen Ermittlungen auf.

Die Bahnstrecke von Hanau nach Frankfurt, auf der auch viele Pendler unterwegs sind, wurde bis auf weiteres gesperrt und die Züge umgeleitet.

SDA-ATS