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Sciaroni schiesst Davos zum erneuten Break

Auch im dritten Duell in der Viertelfinalserie zwischen Zug und Davos setzt sich das Auswärtsteam durch. Die Bündner siegen dank zweier Tore von Gregory Sciaroni 4:3 nach Verlängerung.

Den entscheidenden Treffer für die Gäste erzielte Sciaroni in der 64. Minute, nachdem dem Davoser Stürmer im Powerplay mit einem Ablenker bereits das 3:2 gelungen war. In der 57. Minute hatte Lino Martschini den EVZ mit dem 3:3 in die Overtime gerettet.

Zuvor hatten die Davoser ein 1:2 (18.) in ein 3:2 (43.) gewendet. Die Wende leitete ein Shorthander ein: Dick Axelsson traf in der 38. Minute nach einem 3:1-Konter aus kürzester Distanz zum 2:2. Der Sieg der Davoser war zwar nicht gestohlen, allerdings hätte die Partie im mit 7015 Zuschauern erneut ausverkauften Stadion gerade so gut auch auf die andere Seite kippen können. In der 26. Minute beispielsweise hatte Lino Martschini die grosse Chance zum 3:1 vergeben, nachdem er alleine auf den spektakulär parierenden HCD-Keeper Leonardo Genoni hatte losziehen können. Auch sonst zeigte Genoni eine starke Leistung - wie auch sein Gegenüber Tobias Stephan.

In den ersten beiden Viertelfinal-Partien waren den Zugern, die in der Qualifikation am meisten Tore erzielt hatten, bloss zwei Treffer gelungen. Mit der Rückkehr von Josh Holden nach einer acht Spiele dauernden Sperre - er hatte dem Klotener Tommi Santala am 31. Januar mit einem Stockschlag den Unterarm gebrochen, benötigten die Gastgeber nicht einmal 18 Minuten, um zweimal zu reüssieren, wobei der Kanadier für beide Tore verantwortlich zeichnete.

Beim 1:1 in der 10. Minute bezwang er HCD-Keeper Leonardo Genoni mit einer Direktabnahme aus der Luft, nachdem Reto Suri den Puck vors Tor gehoben hatte. Allerdings ist Genoni nicht vollends von Schuld freizusprechen, wurde er doch in der nahen Ecke erwischt. Beim im Powerplay erzielten 2:1 stand Holden ebenfalls unmittelbar vor dem Tor und war nach einem Schuss von Santeri Alatalo erfolgreich. Der Nordamerikaner schoss bereits zum vierten Mal in dieser Saison einen Doppelpack, einmal war ihm zudem ein "Hattrick" gelungen. Das 2:1 war zudem gleichbedeutend mit dem ersten Zuger Überzahltor in dieser Serie. Dem starken Comeback von Holden, er hatte auch beim 3:3 seinen Stock im Spiel, fehlte nur die Krönung.

Zug - Davos 3:4 (2:1, 0:1, 1:1, 0:1) n.V.

7015 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Kurmann; Borga/Küng. - Tore: 8. Marc Wieser (Lindgren, Axelsson) 0:1. 10. Holden (Suri, Martschini) 1:1. 18. Holden (Alatalo, Repik/Ausschluss Jan von Arx) 2:1. 38. Axelsson (Schneeberger, Lindgren/Ausschluss Corvi!) 2:2. 43. Sciaroni (Du Bois, Hofmann/Ausschluss Diem) 2:3. 57. Martschini (Holden, Suri) 3:3. 64. Sciaroni 3:4. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug, 5mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Bouchard; Paulsson.

Zug: Stephan; Ramholt, Grossmann; Schlumpf, Erni; Lüthi, Alatalo; Morant; Repik, Earl, Bouchard; Martschini, Holden, Suri; Bürgler, Sutter, Schnyder; Lammer, Diem, Herzog; Christen.

Davos: Genoni; Du Bois, Guerra; Heldner, Forster; Schneeberger, Paschoud; Jan von Arx; Ambühl, Corvi, Paulsson; Marc Wieser, Lindgren, Axelsson; Sciaroni, Redenbach, Dino Wieser; Simion, Walser, Jörg; Hofmann.

Bemerkungen: Zug ohne Sondell (überzähliger Ausländer). Davos ohne Reto von Arx und Koistinen (beide verletzt). - 15. Pfostenschuss Martschini.

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