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Eishockey - Der NLB-Meister Lausanne hat in der Ligaqualifikation gegen die SCL Tigers zum 1:1 ausgeglichen. Das Team von Gerd Zenhäusern gewann vor heimischem Publikum nach einem 0:1 mit 4:1.
Aufgrund der Verletzung von Colby Genoway trug bei Lausanne Alexej Dostoinow das Topskorer-Trikot. Und der gebürtige Russe stach auch sonst heraus. Das 1:1 von Daniel Corso (15.) bereitete er mit einem herrlichen Pass vor - der Kanadier, der im fünften Spiel in Folge im Powerplay traf, konnte den Puck aus kurzer Distanz nur noch einschieben. Das Game-Winning-Goal zum 2:1 (24.) erzielte Dostoinow selber, nachdem er bei einer 2:1-Situation zuerst einen Pass angetäuscht hatte und dann den Langnauer Keeper Remo Giovannini mit einem satten Schuss in der nahen Ecke bezwang.
In der 42. Minute machte Lausanne mit einem Doppelschlag innerhalb von 38 Sekunden durch Larri Leeger und Codey Burki alles klar. Vor dem 3:1 hatte der Langnauer Verteidiger Jörg Reber den Puck nicht weggebracht.
Der Sieg von Lausanne in der mit 9244 Zuschauern ausverkauften "Malley" war mehr als verdient. Die Waadtländer zogen beim zehnten Sieg in den letzten elf Heimspielen die Lehren aus dem 5:7 vom Donnerstag, als sie in der Defensive eklatante Schwächen gezeigt hatten. Diesmal verteidigten sie äusserst diszipliniert, liessen nur wenig Torchancen zu. Zudem konnten sie sich auf einen soliden Cristobal Huet verlassen. In der 36. Minute beispielsweise behielt der frühere NHL-Keeper gegen den alleine auf ihn losstürmenden Robin Leblanc die Oberhand. Beim 0:1 in der 7. Minute hatte er Pech, wurde er doch von Adrian Brunner von hinter der Torlinie angeschossen. Zu diesem Zeitpunkt hätten die Gastgeber längst führen können, nachdem sie einen furiosen Start hingelegt hatten.
Für die Langnauer, bei denen Tobias Bucher in der 21. Minute nur den Pfosten getroffen hatte, war die Niederlage ein Déjà-vu: Bereits in den Abstiegsplayoffs gegen die Kloten Flyers und die Rapperswil-Jona Lakers hatten sie jeweils Spiel 2 verloren, nachdem sie zum Auftakt gewonnen hatten. Können die Emmentaler ihre haarsträubenden Fehler nicht abstellen, wird es sehr schwierig, den Ligaerhalt zu schaffen. Nach dem 1:4 war überhaupt kein Aufbäumen zu sehen. Damit steigt der Druck auf Trainer Alex Reinhard. Eine Niederlage im Heimspiel am Dienstag kann er sich wohl nicht mehr leisten.
Telegramm:
Lausanne - SCL Tigers 4:1 (1:1, 1:0, 2:0).
Malley. - 9244 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann/Massy, Kaderli/Wüst. - Tore: 7. Brunner (Christian Moser, Froidevaux) 0:1. 15. Corso (Dostoinow, Conz/Ausschluss Simon Lüthi) 1:1. 24. Dostoinow (Conz, Leeger) 2:1. 42. (41:07) Leeger (Antonietti, Berthon) 3:1. 42. (41:45) Burki (Déruns) 4:1. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lausanne 6mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Dostoinow; McLean.
Lausanne: Huet; Kamerzin, Seydoux; Jannik Fischer, Leeger; Reist, Stalder; Fröhlicher; Dostoinow, Conz, Corso; Berthon, Augsburger, Antonietti; Savary, Ulmer, Déruns; Simon Fischer, Küng, Burki; Schirjajew.
SCL Tigers: Giovannini; El Assaoui, Lardi; Simon Lüthi, Reber; Christian Moser, Valentin Lüthi; Sterchi, Stettler; Bucher, Pelletier, Simon Moser; Haas, McLean, Sandro Moggi; Jacquemet, Froidevaux, Brunner; Leblanc, Adrian Gerber, Rexha.
Bemerkungen: Lausanne ohne Genoway, Helfenstein , Cavaillaz, Gailland, Primeau (alle verletzt) und Setzinger (überzähliger Ausländer). SCL Tigers ohne Claudio Moggi, Rytz, Lampman, Genazzi (alle verletzt), Popovic, Bomersback (überzählige Ausländer) und Lindemann (krank). 21. Pfostenschuss Bucher. 42. Timeout SCL Tigers.

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SDA-ATS