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Scuol im Unterengadin ist ab Anfang 2015 neu die flächenmässig grösste Gemeinde der Schweiz. Das Fusionsprodukt aus sechs Unterengadiner Gemeinden mit einer Grösse von 438 Quadratkilometern löst Glarus Süd (430 Quadratkilometer) nach vier Jahren an der Spitze ab.

Der Bündner Grosse Rat segnete die Unterengadiner Gemeindefusion am Mittwoch ohne Gegenstimme und mit Applaus ab. Der Kanton unterstützt die neue junge Gemeinde Scuol, die 4700 Einwohnerinnen und Einwohner zählt, mit einem Förderbeitrag von zehn Millionen Franken.

Auf die Reise geschickt hat das Kantonsparlament am Mittwoch zwei weitere Fusionen. Ebenfalls im Engadin schliessen sich Lavin, Susch und Zernez zur Gemeinde Zernez zusammen und im italienischsprachigen Calancatal Arvigo, Braggio, Cauco und Selma zur Gemeinde Calanca.

Die Zahl der Gemeinden im flächenmässig grössten Kanton sinkt durch die am Mittwoch und bereits früher vom Parlament genehmigte Fusionen von aktuell 146 auf 125 Gemeinden.

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SDA-ATS